Die Projektpartner bei der Einweihung
Am 21.04.2026 fand die letzte Marktgemeinderatssitzung der Wahlzeit 2020 / 2026 statt.
Im Rahmen der Sitzung nahm erster Bürgermeister Pirmin Joas die Ehrung einiger Marktgemeinderatsmitglieder vor. Peter Schlichtling, Stephan Abt und Werner Mayr erhielten für jeweils 18-jährige Tätigkeit im Marktgemeinderat Nesselwang die Silberne Bürgermedaille. Ludwig Reffler wurde für seine 24-jährige Tätigkeit als Marktgemeinderat die Goldene Bürgermedaille verliehen. In den Laudationen würdigte Pirmin Joas die langjährigen Tätigkeiten und die verdienstvollen ehrenamtlichen Einsätze.
Zudem wurden in der Sitzung die ausscheidenden Marktgemeinderatsmitglieder verabschiedet und deren Einsatz mit Dankurkunden für das geleistete Ehrenamt gewürdigt. Insgesamt schieden mit Gerhard Straubinger, Ludwig Reffler, Andrea Allgaier, Julian Mayer und Markus Erhart fünf Mitglieder aus dem Marktgemeinderat aus.
Besonders hervorgehoben wurden im Rahmen der Verabschiedungen die Tätigkeiten der Marktgemeinderatsmitglieder Ludwig Reffler und Gerhard Straubinger.
Ludwig Reffler wurde im Jahr 2002 erstmals in das Gremium gewählt und setzte sich insgesamt 24 Jahre lang für die Belange des Marktes ein. Seit 2014 war er Fraktionssprecher der Freien Wähler Nesselwang und in der letzten Wahlzeit 2020 / 2026 Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses.
Gerhard Straubinger war insgesamt 30 Jahre lang im Marktgemeinderat vertreten und engagierte sich in dieser Zeit für das Gremium sowie die Belange des Marktes. In dieser Zeit war er unter anderem Fraktionssprecher der CSU, von 2008 bis 2014 zweiter Bürgermeister und seit 2020 dritter Bürgermeister.
Die beiden Ratsmitglieder blickten in ihren Ansprachen nochmal auf die ereignisreiche Zeit zurück und drückten ihre Zufriedenheit, Dankbarkeit sowie Zuversicht für die Zukunft aus.
Die gelungenen Verabschiedungen und Ehrungen ließ der Marktgemeinderat gemeinsam mit den Familien bei einem gemütlichen Abend ausklingen.
Neuer Marktgemeinderat nimmt Arbeit auf
Am 12.05.2026 fand die konstituierende Sitzung des neu gewählten Marktgemeinderats für die Wahlzeit 2026 / 2032 statt.
Bei der Kommunalwahl am 08.03.2026 wurde das Gremium neu gewählt und besteht seit dem Beginn der Wahlzeit am 01.05.2026 aus folgenden Mitgliedern:
| CSU: | Peter Schlichtling, Wolfgang Köberle, Edmund Bayrhof, Stephan Abt, Florian Greis, Egon Greis |
| SPD: | Werner Mayr, Maximilian Roth |
| FWN: | Petra Wörz, Hans Möst, Moritz Engels, Claus Panek, Bernhard Schmölz |
| MFN: | Lisa Zwerger, Katja Sontheim, Martin Erd |
Zu Beginn der konstituierenden Sitzung gab erster Bürgermeister Pirmin Joas einen Ausblick auf die anstehende Arbeit des neu gewählten Marktgemeinderats und betonte dabei die Wichtigkeit der fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit und gemeinsamen Lösungsfindung.
Nach der Eröffnungsrede wurden die erstmals in den Rat gewählten Mitglieder Florian Greis, Moritz Engels, Claus Panek, Lisa Zwerger und Katja Sontheim in feierlicher Form vereidigt.
Im Anschluss wurden die Formalitäten für die Arbeit der Gemeindevertretung für die Wahlzeit 2026/2032 festgelegt.
Zur zweiten Bürgermeisterin wurde einstimmig Petra Wörz gewählt, die bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen aller Kandidaten erhalten hat.
Zum dritten Bürgermeister wählten die Anwesenden ebenfalls einstimmig Peter Schlichtling.
Gleichfalls ohne Gegenstimme beschloss der Marktgemeinderat sodann die Satzung zur Regelung des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts und die Geschäftsordnung. Die Geschäftsordnung kann als zentrales Regelwerk der Arbeit im Marktgemeinderat und der Zusammenarbeit zwischen Rat, Bürgermeister und Verwaltung verstanden werden.
Im Rahmen dieser Beschlüsse wurde unter anderem festgelegt, dass wie in der vergangenen Wahlzeit ein Haupt- und Tourismusausschuss, ein Bauausschuss und ein Rechnungsprüfungsausschuss gebildet wird. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Haupt- und Tourismusausschuss: → Stephan Abt, Egon Greis, Florian Greis, Maximilian Roth, Petra Wörz, Claus Panek, Moritz Engels, Lisa Zwerger
Bauausschuss: → Peter Schlichtling, Edmund Bayrhof, Wolfgang Köberle, Maximilian Roth, Hans Möst, Bernhard Schmölz, Moritz Engels, Katja Sontheim
Rechnungsprüfungsausschuss: → Florian Greis, Claus Panek, Martin Erd
Erster Bürgermeister Pirmin Joas nutzte zudem die Gelegenheit, Hans Möst für seine engagierte 12-jährige Tätigkeit als zweiter Bürgermeister zu danken. Möst bestätigte daraufhin, dass er die Aufgabe sehr gerne erfüllt hat und wünschte seiner Nachfolgerin Petra Wörz gutes Gelingen. Sowohl Petra Wörz als auch Peter Schlichtling bedankten sich abschließend für das entgegengebrachte Vertrauen und blickten voller Freude und Zuversicht in die Zukunft.
Chefwechsel bei unserer Patenkompanie
Wieder einmal stand ein Wechsel in der Führung unserer Patenkompanie an. Hauptmann Sebastian Rudolph übergab die Verantwortung der 5. Kompanie des Versorgungsbataillons 8 an den neuen Kompaniechef Hauptmann Dominik Becher.
Bei schönstem Wetter fand die traditionelle Übergabe im Rahmen eines öffentlichen Appells auf der Alpspitze statt. Erster Bürgermeister Pirmin Joas überbrachte die Glückwünsche seitens des Marktes Nesselwang. Auch die Vorstände der Krieger- und Soldatenkameradschaft (mit Fahnenabordnung), der Schützengesellschaft Edelweiß, der Freiwilligen Feuerwehr, der Harmoniemusik und des Skiklubs waren vertreten.
Solarpark Nesselwang eingeweiht
Passend zum Anlass wurde am 27. April bei strahlendem Sonnenschein der Solarpark Nesselwang offiziell eingeweiht. Auf einer Fläche von 6,2 Hektar wurden in einem baurechtlich bevorzugten Bereich an der Bundesautobahn 7 insgesamt 12.450 Module mit einer Leistung von 7,4 Megawatt Peak errichtet. Die Anlage soll einen jährlichen Stromertrag von circa 8700 Megawattstunden liefern. Rechnerisch können damit über 3.000 Zwei-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Projektkosten betrugen knapp 4,4 Millionen Euro.
Betrieben wird die Anlage von der Solarpark Nesselwang GmbH & Co. KG, an welcher der Markt Nesselwang und damit alle Bürgerinnen und Bürger mit 26 % beteiligt sind. Weiterer Partner ist die SolarEnergie Allgäu GmbH & Co. KG (SEA), die wiederum ein Gemeinschaftsunternehmen der Allgäuer Überlandwerk GmbH und der ZAK Abfallwirtschaft GmbH ist. Damit sind alle Partner regional und im kommunalen Bereich verankert.
Die Anlage ist seit Dezember 2025 in Betrieb und trägt zur Energiesicherheit in Nesselwang und der Region bei. So wird ein Teil des Stroms durch Direktverträge ganz in der Nähe genutzt, zum Beispiel im Alpspitz-Bade-Center. Auf dem Gelände ist außerdem ein Platz für einen Speicher vorgesehen.
STADTRADELN geht in die nächste Runde
Vom 14. Juni bis 4. Juli nimmt der Markt Nesselwang erneut mit dem Landkreis Ostallgäu am Wettbewerb Stadtradeln teil. In den letzten Jahren konnten durch die Unterstützung von Kommunen, Schulen, Vereinen und Arbeitgebern großartige Ergebnisse erzielt werden. Denn der besondere Reiz beim Stadtradeln liegt darin, dass man zwar wetteifert, zeitgleich aber auch etwas Gutes für die Umwelt tut.
Stadtradeln ist ein länderübergreifender Wettbewerb zwischen Kommunen und Landkreisen, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Insgesamt 760.000 km strampelten die Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger letztes Jahr und vermieden damit rund 125 t CO².
Teilnehmen können alle, die im Ostallgäu wohnen, zur Schule gehen, arbeiten oder über Vereine oder anderes einen Bezug zum Landkreis haben. Es zählen alle geradelten Strecken, egal ob beruflich oder in der Freizeit. Die Strecken dürfen auch außerhalb des Landkreises geradelt werden. Je mehr Mitradler man für sein Team begeistern kann, desto leichter kann man viele Kilometer erreichen. Dazu kommt die geteilte Freude beim gemeinsamen Erfolg.
Bürgermeister Pirmin Joas wird mit weiteren Marktgemeinderatsmitglieder ebenfalls teilnehmen und gemeinsam mit allen Einwohnern versuchen, das Radfahren als Verkehrsmittel im Alltag zu fördern.
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtradeln.de/nesselwang.
Mit der STADTRADELN-App können alle Teilnehmer die Kilometer einfach erfassen. Die App umfasst auch die Meldeplattform RADar!, mit der während der drei Wochen Rückmeldungen zur Fahrradinfrastruktur geben können. Das sind Lob, Kritik oder Anregungen, die dann z.B. in das vom Landkreis erarbeitete Alltagsradwegenetz einfließen können.
Verloren – Gefunden – Nicht abgeholt
An dieser Stelle des Nesselwanger Lebens sind die wertvolleren Fundsachen aufgelistet, die seit der letzten Ausgabe beim Fundamt im Rathaus eingegangen sind. Dieser Service soll ein kleiner Beitrag zum „Wiederfinden“ der Verlustsachen sein.
April 2026 – Mai 2026
Verloren
Skistöcke Bergfink
Kleiner, schwarzer Geldbeutel mit Ausweis etc.
KFZ Kennzeichen FÜS
EC-Karten
Kleiner, blauer Geldbeutel mit Ausweis etc.
Leki Cross Trail Carbon Stecken weiß-grün
Schwarzes Fernglas
Rotes Ledermäppchen mit 2 Schlüssel
Samsung Galaxy S24 Handy
Schlüsselbund mit Lego-Männchen-Anhänger
Kleiner roter Geldbeutel mit Ausweis etc.
Ehering mit Gravur
Schwarzes I-Phone 12
Sicherheitsschloss für Handtaschen
Schlüsselbund mit blauem Band
Schwarze Fleecejacke mit Allgäu Sechs
Geldbeutel mit Ausweise etc.
Schlüsselbund mit Adapter
Verschiedene Schlüssel
Gefunden
Sonnenbrille
Kindergeldbeutel
Brillen
Mitgliedskarten
Strickmütze
Lederhandschuhe
Jacke mit Halstuch
EC-Karten
Verschiedene Schlüssel
Texte und Bilder: Marktverwaltung
Den alten Kühlschrank austauschen?
Der Kühlschrank brummt ständig? Dann ist das ein Zeichen für einen hohen Stromverbrauch. Bevor man den Kühlschrank ersetzt, sollte man den tatsächlichen Verbrauch mit einem Energiemessgerät prüfen. Letzteres gibt es für 15 bis 25 Euro im Baumarkt. Misst man eine Woche lang und rechnet das Ergebnis auf das Jahr hoch, sollte man bei mehr als 300 Kilowattstunden ernsthaft über einen Austausch nachdenken.
Neue Kühlschränke der Effizienzklassen B oder C verbrauchen oft nur etwa halb so viel Strom und sparen jährlich rund 60 Euro. Gute Modelle mit Gefrierfach gibt es ab etwa 500 Euro. Wichtig ist auch die passende Größe, da überdimensioniert Geräte unnötig viel Energie verbrauchen.
Abgesehen vom Gerätetausch gibt es einfache Spartipps: Die ideale Temperatur liegt bei etwa sieben Grad Celsius. Zudem sollte man die verschiedenen Temperaturzonen beachten: Oben ist es wärmer (beispielsweise für Käse), unten kälter (für Fleisch und Fisch), das Gemüsefach liegt bei etwa bei acht bis zehn Grad. Häufig genutzte Lebensmittel gehören nach vorne, damit die Tür schnell wieder geschlossen werden kann. Außerdem sollten warme Speisen erst abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.
Der Tipp wird im Rahmen des EU-Projekts SaveEnergyTogether gefördert. Weitere Infos unter www.saveenergytogether.eu und www.life-deutschland.de.
Energieberatung von eza! und Verbraucherzentrale in Nesselwang:
Energieberaterin: Angelika Baumer
Wann: jeden 1. Donnerstag im Monat persönliche Beratung und jeden 3. Donnerstag im Monat telefonische Beratung von 17 - 19 Uhr
Wo: 87484 Nesselwang, Hauptstr. 18, Rathaus
Anmeldung: 08361 9122-31
Text: eza
Neues vom Landratsamt Marktoberdorf
Sommerferien 2026
Ferienpass für Schülerinnen und Schüler
Der Sommer rückt näher! Auch in diesem Jahr bieten der Kreisjugendring Ostallgäu und der Kreisjugendring Oberallgäu gemeinsam mit der Familienbeauftragten der Stadt Kaufbeuren wieder den beliebten Ferienpass für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren an.
Freut euch auf über 170 kostenlose Gutscheine für zahlreiche Freizeitangebote in Kaufbeuren sowie in den Landkreisen Ostallgäu und Oberallgäu. Die Gutscheine können vom 01.07. bis 03.10.2026 eingelöst werden und sorgen für jede Menge Spaß, Abwechslung und spannende Erlebnisse im Allgäu.
Ein abwechslungsreicher Sommer wartet auf euch!
Busse kostenlos
Zudem berechtigt der Ferienpass auch dieses Jahr wieder zur kostenlosen Nutzung aller Busse im gesamten Verbreitungsgebiet (Ostallgäu, Oberallgäu, Kempten, Kaufbeuren und Kleinwalsertal) während der Sommerferien (1. August bis 14.September 2026).
Für Vollzeitschüler von 18 bis 21 Jahre gibt es für 8 Euro das Ferienpass-Busticket, das ebenfalls die Nutzung aller Busse erlaubt.
Der Ferienpass ist ab Ende Juni bei den Kreisjugendringen, Familienstützpunkten, Landratsämtern, Stadtverwaltungen, Gemeinden und Verkehrsämtern sowie den Verkaufsstellen der ÖPNV Busunternehmen erhältlich.
Der Preis des Passes liegt bei 8 Euro.
Nähere Infos zum Ferienpass sind ab Mitte Juni auch unter der eigens eingerichteten Webseite www.ferienpass-allgaeu.de zu finden.
Unterstützung für Zugewanderte bei der Wohnungssuche – die Wohnungslotsin des Landratsamtes stellt sich vor
Mein Name ist Andrea Veres und ich arbeite als Wohnungslotsin im Landkreis Ostallgäu. In meiner Tätigkeit unterstütze ich anerkannte geflüchtete Menschen bei der Suche nach Wohnraum und begleite gleichzeitig Vermieterinnen und Vermieter während des gesamten Vermittlungsprozesses. Ich unterstütze dabei, passende Interessentinnen und Interessenten zu finden, plane Besichtigungen, kläre offene Fragen zu Abläufen und Zuständigkeiten und begleite die ersten Schritte im Mietverhältnis.
Ein eigenes Zuhause ist die Grundlage dafür, dass Menschen ihren Alltag selbstständig gestalten, Verantwortung übernehmen und Teil unserer Gemeinde werden können. Viele geflüchtete Menschen stehen bei der Wohnungssuche allerdings vor besonderen Herausforderungen, etwa aufgrund von Sprachbarrieren, fehlenden Netzwerken oder wenig Erfahrung mit dem deutschen Wohnungsmarkt. Gleichzeitig leben viele von ihnen bereits seit längerer Zeit im Landkreis, besuchen Sprachkurse, gehen einer Arbeit nach oder haben Kinder in Kindergärten und Schulen. Sie sind dabei, sich hier langfristig ein neues Zuhause aufzubauen.
Meine Unterstützung als Wohnungslotsin setzt genau hier an und hilft, diese Hürden zu überwinden und einen sicheren, reibungslosen Start in ein stabiles Mietverhältnis zu ermöglichen.
Wenn Sie Wohnraum anbieten können oder sich unverbindlich informieren möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme unter andrea.veres@lra-oal.bayern.de oder 08342 911-649.
Texte und Bild: Landratsamt Ostallgäu