Ca. 50 wanderfreudige Teilnehmer trafen sich am vereinbarten Treffpunkt – Sportheim Otting.
Von dort ging es, bei recht warmen Temperaturen, als erstes in Richtung Norden zur „alten Säge“ (früheres Sägewerk und Bauhof) jetzt gemeindliche Festhalle. Hier erläuterte Johann Bernreuther kurz die Geschichte des Sägewerkes, welches 1979 von der Gemeinde Otting übernommen und für gemeindliche Zwecke umgenutzt wurde.
Weiter ging es anschließend über Feldwege zum ehemaligen „Burgweiher“ jetzige Ausgleichsfläche mit Rückhaltefunktion. Auch hierzu wurde der Werdegang des früheren Weihers von vormals bis heute erklärt.
Danach ging es zum Schlossweiher mit Schloss Otting der Grafen von Otting-Fünfstetten (heute unter Privatbesitz). Über die heutige Nutzung wurde kurz Auskunft, soweit nicht Datenschutzrechtliche Richtlinien verletzt wurden, gegeben.
Den Schlusspunkt und gleichzeitigen Höhepunkt der Wanderung bildete die Schlosskapelle Otting – Kapelle zu den Linden, schmerzhafte Mutter Gottes – „Mater Dolorosa“.
In früherer Zeit, bis 1930, die Grabeskirche der Grafen von Otting-Fünfstetten.
Als Geschenk weitergegeben an die Pfarrkirchengemeinde Otting, die auch für den weiteren Unterhalt zu sorgen hatte.
Seit Juli 2022 im Besitz der politischen Gemeinde Otting und von der Gemeinde Otting mit großem Aufwand renoviert.
Bei bereitgestellten Getränken und angenehmen Klima im Innenraum mit ausreichenden Sitzplätzen, wurde der geschichtliche Ablauf von der Entstehung über die frühere Wallfahrerkirche bis heute erörtert, welches alle Teilnehmer sehr interessiert aufnahmen.
(Text: Johann Bernreuther / Fotos: Manfred Volkert)