Unsere Sprache verrät es: Sorgen haben Gewicht. Da macht sich jemand schwere Sorgen. Sorgen bedrücken uns, drücken uns nieder. Manche sind vor Sorgen gebeugt. Sorgen liegen auf einem. Ziehen einen nach unten. Und so weiter …
Von einer schweren Last sollte man sich – spätestens wenn sie zu schwer wird – befreien. Sonst drückt sie einen tatsächlich nieder, nimmt einem den Atem, verursacht Haltungsschäden, macht krank. So manche Krankheit hat hier ihren Ursprung, so manche Kur oder Reha wurde nötig, weil’s da Sorgen gab, die zu schwer wurden.
In der Bibel werden wir eingeladen, die Sorgen wegzuwerfen. Auch das ist alles andere als leicht. Aber hilfreich. Und wir sollen sie nicht irgendwohin werfen, sondern „auf ihn“. Auf Jesus. Den Gekreuzigten. Und Auferstandenen. „Denn“, so heißt es im 1. Petrusbrief: „er sorgt für euch.“ Sorgen auf Jesus werfen, das kann in einem Gebet geschehen. Vielleicht muss das auch wieder und wieder gebetet werden – weil wir uns von unsern Sorgen gar nicht so leicht trennen können. Aber er wird dieses Gebet hören. Er wird helfen. Er wird für Sie sorgen.
Probieren Sie’s gerne aus: „All eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“ (1.Pt 5,7). Machen Sie aus Ihren Sorgen ein Gebet. Und machen Sie die Erfahrung, dass das Leben leichter wird.