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Unterzent aktuell Wochenzeitung für Höchst und Lützelbach
Ausgabe 13/2026
Ankündigungen und Berichte
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Ankündigungen

Ruth Hörtrich ist Ehrenmitglied des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw.: Vorsitzender Detlef Röttger und Stellvertreterin Ursula Pfliegl bei der Laudatio. (Foto: Maike Schlichting)

Die Überraschung war in der Tat gelungen. In der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. beantragte Vereinsvorsitzender Detlef Röttger namens des Vorstands, der langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Ruth Hörtrich in Anerkennung ihrer großen Verdienste um den Verein die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Das Votum selbst war dann keine Überraschung. Einstimmig und unter großem Beifall entsprachen die 63 anwesenden Vereinsmitglieder dem Antrag. Detlef Röttger würdigte in seiner Ansprache die herausragenden Aktivitäten Hörtrichs, die nach 28 Jahren Vorstandstätigkeit, die letzten zwölf Jahre als Beisitzerin, jetzt aus Altersgründen aus diesem Gremium auf eigenen Wunsch ausschied:

„Einen besonderen Anteil am Erfolg unseres Vereins, der 1986 mit 37 Mitgliedern gestartet ist und heute derer 214 zählt, hat Ruth Hörtrich. Sie wurde 1998 zur stellvertretenden Vereinsvorsitzenden gewählt und war nicht nur dem damaligen Vereinsvorsitzenden Reiner Guth eine wichtige Stütze, sondern sie etablierte zahlreiche Mitgliedertreffen, die stets nachmittags angeboten wurden und vor allem für die älteren Mitglieder gedacht waren, die nicht mehr gerne abends zu Vortragsveranstaltungen des Vereins unterwegs sein wollten.“ Röttger verwies des Weiteren darauf, dass Ruth Hörtrich über viele Jahre hinweg maßgeblich das Vereinsprogramm gestaltete, wenn nicht sogar bestimmte, und dabei die Tages- und Mehrtagesfahrten in Eigenregie organisierte und durchführte. „Ihr Name wird immer mit dem Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. verbunden sein“, befand er unter großem Beifall der Versammlung. Ruth Hörtrich dankte sichtlich überrascht und bewegt für die Auszeichnung. Sie schilderte, wie sie vor dreißig Jahren als in Hassenroth beheimatete Neubürgerin, „gerade in Rente gegangen“, über Kontakte mit dem 2011 verstorbenen Vorsitzenden und Bürgermeister Reiner Guth zu dem Verein gekommen war. Dem Verein für Heimatgeschichte Höchst i. Odw. habe sie es zu verdanken, dass sie sich in der Gemeinde richtig integrieren konnte.