Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) organisierte zum Höchster Apfelblütenfest in diesem Jahr wieder seinen Pflanzenbasar. Im Vorfeld wurden die an den früheren Aktionen beteiligten Gartenfreunde eingeladen, wieder Ableger ihrer Gartenpflanzen vorzubereiten. Die Aktivisten des BUND bereiteten am 10. Mai bei strahlendem Wetter das Basarangebot auf dem Spielplatz in der Bachgasse in Höchst vor. 21 Pflanzen- und Gartenliebhaber aus Höchst und einigen Nachbarorten übergaben 400 Pflanzen. Die meisten von ihnen nutzten dann auch gleich die Gelegenheit und waren beim Basarbeginn um 9:00 Uhr gleich als Kundin dabei. Auf diese Weise wechselte ein großer Teil der Pflanzen den Besitzer. Das Angebot war äußerst vielfältig und qualitativ hochwertig. Neben Jungpflanzen für den Gemüsegarten waren auch ausgefallene Stücke für den Ziergarten zu finden und auch einige Ableger von schönen Zimmerpflanzen wurden angeboten. Durch das frühzeitige Bilden von Ablegern bei der routinemäßigen Gartenarbeit waren die Pflanzen in einem ansprechenden Zustand, sodass die Kundschaft die Qual der Wahl aushalten musste. Der Besucherandrang war deutlich höher als früher – beim obligatorischen Besuch der Apfelblütenkönigin waren die Tische nur noch mit einzelnen Pflanzen bestückt.
Der Höchster Umweltverband hatte den Erlös der Veranstaltung für ein Spielgerät für den Spielplatz in der Bachgasse vorgesehen, auf dem der Basar stattfindet. Die Apfelblütenkönigin und ihre Prinzessinnen konnten die im vergangenen Jahr angeschaffte Schaukel für Kleinkinder ausprobieren. Am Ende der Veranstaltung füllten 750 € die Spendenbox. Das Ergebnis lag unter dem Mittel der bisherigen 8 Veranstaltungen und motiviert den BUND darin, den Pflanzenbasar im kommenden Jahr wieder mit Verstärkung des Angebots anzubieten. Bei seinem offiziellen Besuch des Basars äußerte sich Bürgermeister Jens Fröhlich erfreut über die Aktion und versprach, den Erlös wunschgemäß zu verwenden. Der BUND wird mit dem Bauamt über ein passendes Spielgerät sprechen - der Verband dankt allen Beteiligten für ihr Engagement für Natur und die Gemeindearbeit.