70 französische und deutsche Schülerinnen und Schüler traten bei einem großen Federball-Turnier gegeneinander an - und es gab nur Gewinner!
Wie bei allen bisherigen Austauschfahrten schwankte die Stimmung unter den Schülern bei der Abfahrt zwischen freudiger Erwartung und einer gewissen Anspannung. Herrschte diese Stimmung bei der Ankunft und der Aufteilung der Schüler auf die Familien noch vor, so war die Nervosität schon am nächsten Morgen weitestgehend verflogen. Am Anfang wurde oftmals auf Englisch und mit Hilfe von ChatGPT bzw. KI kommuniziert, aber auch die Verständigung in der französischen Sprache entwickelte sich im Laufe der nächsten Tage.
Die Schüler erlebten in der Woche ein kulturell, historisch und landeskundlich angelegtes Programm: eine Erkundung von Rumilly mittels Stadt-Rallye, eine Führung im Museum zur Geschichte der Stadt Rumilly sowie eine anschließende Exkursion zur Tropfsteinhöhle St. Christophe im Vallée Chartreuse, die Besichtigung von Yvoire und Genf, eine Fahrt zum Mont Blanc inklusive des Gangs durch den Gletscher vor Ort (bei Chamonix) sowie eine historisch angelegte Stadtführung von Annecy. Aber das Programm beinhaltete auch einen Tag in der Schule des Collège Le Clergeon, wo die deutschen Schüler am Unterricht teilnahmen, wo sich einige Parallelen, aber auch Unterschiede feststellen ließen. Der emotionalste Moment für die Schüler war hier sicherlich das Badminton-Turnier mit den französischen Schülern, das die Sportlehrer von Le Clergeon dankenswerterweise für uns organisierten. Abschluss und sicherlich ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Empfang im ehrwürdigen Ratssaal des Rathauses, wo es sich der Bürgermeister persönlich nicht nehmen ließ, die Bedeutung der Partnerschaft zwischen Rumilly und Michelstadt auf allen Ebenen und damit auch der der Schulen hervorzuheben.
Die Freizeit verbrachten die deutschen Schüler am späten Nachmittag und Abend sowie am Sonntag in den Familien. Bei der Rückkunft im Odenwald waren alle Teilnehmer beseelt von den Erlebnissen und freuten sich auf die bereits eine Woche später vorgesehene Ankunft ihrer französischen Kameraden.
Für die Theodor-Litt-Schule fuhren Kerstin Ihrig und Silke Weis mit, für das Gymnasium Michelstadt Markus Terk und Hermann Josef Wagner. Unterstützt wurde die Fahrt von der Stadt Michelstadt, dem Stand de l’Albanais sowie vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.