Kürzlich durfte der Nussbaumhof die Feuerwehr Höchst-West zu einer besonderen Übung begrüßen. Ziel des gemeinsamen Trainings war es, den Einsatzkräften den sicheren Umgang mit Pferden näherzubringen und sie auf mögliche Einsätze mit Pferden vorzubereiten.
Die Initiative ging dabei von der Feuerwehr aus, die den Wunsch äußerte, den Umgang mit Pferden unter realistischen Bedingungen zu üben. Gerade bei Unfällen, Bränden oder anderen Notfällen können Einsatzkräfte mit Pferden in Kontakt kommen. Umso wichtiger ist es, deren Verhalten besser zu verstehen und Sicherheit im Umgang mit den Tieren zu gewinnen.
Zu Beginn der Übung wurde gemeinsam das Gelände des Nussbaumhofs besichtigt. Dabei erhielten die Einsatzkräfte einen Einblick in die Gegebenheiten eines Pferdebetriebs und besprachen mögliche Gefahrenquellen sowie Besonderheiten, die im Ernstfall beachtet werden müssen.
Im Anschluss erklärte das Team des Nussbaumhofs unter anderem das richtige Anlegen von Halftern und Knotenhalftern, die Funktion von Panikhaken sowie wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit Pferden. Besondere Aufmerksamkeit galt den sogenannten „toten Winkeln“ der Tiere und der Frage, wie man sich verhält, wenn sich ein Pferd erschreckt oder in Panik gerät.
Im weiteren Verlauf der Übung konnten die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner das Gelernte praktisch anwenden. In der Reithalle absolvierten sie mit den Pferden einen kleinen Parcours. Dabei wurden verschiedene Alltagssituationen und mögliche Einsatzszenarien simuliert.
„Uns hat die gemeinsame Übung sehr viel Spaß gemacht“, berichten Annika und Christian Berg, Betreiber des Nussbaumhofs. „Wir haben uns sehr über das Interesse der Feuerwehr gefreut. Gerade im Ernstfall kann es wichtig sein, dass Einsatzkräfte wissen, wie Pferde reagieren und wie man sicher mit ihnen umgeht. Umso schöner war es, unser Wissen weitergeben zu können und gemeinsam einen lehrreichen Nachmittag zu verbringen.“
Die gelungene Zusammenarbeit zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der Austausch zwischen Landwirtschaft, Tierhaltung und Rettungskräften sein kann. Beide Seiten konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihr Wissen erweitern.