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Unterzent aktuell Wochenzeitung für Höchst und Lützelbach
Ausgabe 31/2026
Rathausnachrichten
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Aktuelles

Am 17. Juli 2026,  um 03:10 Uhr, wurden alle Feuerwehren der Gemeinde Höchst i. Odw. zu einem Scheunenbrand in den Ortsteil Forstel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune sowie eine angrenzende Gerätehalle bereits in Vollbrand.

Ein Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnte durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Annelsbach-Forstel unverzüglich aus dem Gebäude gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Eine medizinische Versorgung erfolgte durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst.

Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden umgehend weitere Kräfte nachgefordert. Darunter waren Tanklöschfahrzeuge aus Michelstadt und Bad König sowie ein Einsatzleitwagen mit einer Drohne zur Lageerkundung. Zusätzlich waren Fachberater des THW, das Ordnungsamt Höchst sowie die Polizeistation Höchst vor Ort im Einsatz.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus erfolgreich verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund des in der Scheune gelagerten Strohs besonders aufwendig und zogen sich bis in die Mittagsstunden hinein.

Bürgermeister Jens Fröhlich machte sich bereits in den frühen Morgenstunden einen Eindruck von der Lage und den Arbeiten vor Ort.

Bürgermeister Jens Fröhlich spricht allen beteiligten Einsatzkräften seinen herzlichen Dank und seine Anerkennung aus. Sein Dank gilt den Feuerwehren, dem Rettungsdienst, dem DRK, der Polizei, dem THW sowie dem Ordnungsamt, die durch ihr professionelles Handeln dazu beigetragen haben, Menschen zu schützen und größeren Schaden zu verhindern.

Besonders würdigt der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehren: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Arbeit oder ihre Familie zurücklassen, um anderen in einer Notlage zu helfen. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt.“