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Fränkisch-Crumbacher Nachrichten
Ausgabe 18/2024
Vereine und Verbände
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Maiandacht

Unser Bild zeigt die „Schwarze Madonna“, eine Kopie der Marienfigur aus dem weltberühmten Kloster Altötting. Die Statue wurde im Dezember 1936 in das Kloster gebracht und am Gnadenbild geweiht.

Am Mittwoch, den 15. Mai um 19.00 Uhr lädt der Frauenkreis Reichelsheim, Fränkisch-Crumbach und Brensbach wieder zur Maiandacht in der Saroltakapelle in Fränkisch-Crumbach ein. Es ist „eine Wort Gottes Feier“, bei der die Muttergottes besonders verehrt wird.

Der Ursprung war in München. Am 1.Mai 1841 wurde die erste Maiandacht gefeiert. Drei Ordensfrauen des Ordens der Schwestern vom Guten Hirten feierten im Konvent Haidhausen, damals noch nahe München, die erste Maiandacht auf deutschem Boden.

Bereits im Barock wurde der Ursprung gelegt und der Mai der Gottesmutter geweiht. Die Tradition schlief aber damals etwas ein und im Jahr 1784 wurde im Kamillianer Kloster Ferrara in Oberitalien nachweislich wieder die erste Maiandacht gefeiert.

Der Mai gilt angesichts der Blütenpracht und des Frühlings als der schönste Monat. In der Tradition der Kath. Kirche übernimmt die Maria diese Rolle. Sie gibt als „Blüte der Erlösung“, Schöne aller Frauen. Die Darstellung der Maria auf dem Altar ist mit Blütenfülle geschmückt.

Papst Paul VI schrieb in seiner Enzyklika es sei eine teure Gewohnheit unsrer Vorgänger, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder der drohenden Weltgefahr es verlangen.