In den Nachrichten hört man wieder öfter, dass es nicht nur in Wäldern brennt, sondern ganze Wälder brennen. Das ist in dieser Jahreszeit nicht unüblich, da die Wälder teilweise noch im Winterschlaf sind. Das alte Laub aus dem letzten Jahr liegt auf dem Boden und die Feuchtigkeit aus dem Winter ist vergangen. Um im Falle eines Wald- oder Flächenbrandes schnell handeln zu können haben sich die Mitglieder der Einsatzabteilung am Samstag in zwei Gruppen getroffen um ihr Wissen und Können wieder aufzufrischen.
Nach einer kurzen theoretischen Einheit, bei der das bereits vorhandene Wissen nochmal aufgefrischt wurde und das richtige Anlegen der Schutzkleidung besprochen wurde gab es eine kleine Stärkung um im Anschluss frisch gestärkt ins Gelände zu gehen. Dort wartete auch schon der erste Flächenbrand auf die Einsatzkräfte. Schnell musste entscheiden werden wie eine schnelle Ausbreitung des Brandes verhindert werden kann.
Mit Löschrucksäcken und Handwerkzeug ausgerüstet gingen die Mannschaften gezielt vor. Innerhalb weniger Minuten konnte die Feuerausbreitung verhindert werden indem der Feuersaum abgelöscht und niedergedrückt wurde.
Die letzte Übung bestand darin Kreisregner nach Anweisung aufzustellen und zu betreiben. Hier wurden zunächst die unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten der Kreisregner besprochen, damit diese im Anschluss schnell aufgestellt werden konnten.
Die Einsatzkräfte zeigten sich positiv überrascht, wie schnell sich ein Vegetationsbrand mit einfachen Mitteln eindämmen lässt und wie effektiv das Handwerkzeug und die Kreisregner sind, wenn sie richtig eingesetzt werden.
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