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Reichelsheim aktuell - Amtsblatt der Gemeinde Reichelsheim(Odenwald)
Ausgabe 10/2026
Aus der Gemeinde
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Aus der Gemeinde

Zur Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des zweitgrößten Vereins in Reichelsheim, Andreas Baier, über 50 Gäste, eine große Zahl an Kameradinnen und Kameraden, Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung sowie einige Vertreter der politischen Gremien und Ehrengemeindebrandinspektor Willi Färber begrüßen. Der Feuerwehrverein war fast jeden Monat aktiv, das ermöglicht Investitionen in den Brandschutz! Von Neujahrsfeier, über Lärmfeuerbewirtung, Entenrennen bei der Nachtschwärmerei, 20 Starterinnen und Starter beim Michelsmarktlauf, erfrischende Cocktails während des Festbetriebs und Verkauf heißer Getränke bei der Lichterweihnacht. Aktuell umfasst der Verein stolze 641 Mitglieder.

Wehrführer Sören Erbeldinger berichtete, dass die Zahl der Einsatzkräfte stabil blieb und die Aktiven mit 130 Einsätzen ein üppiges Arbeitspensum bewältigt und dafür rund 2.300 Stunden! Freizeit aufgewendet haben. Hervorzuheben ist ein ausgedehnter Kaminbrand in Reichelsheim und 18 Voraushelfereinsätze, wo Feuerwehrsanitäter und ausgebildete Rettungssanitäter den Rettungsdienst bei akuten Fällen vor Ort unterstützen. Es addieren sich über 100 Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene und 112 Übungen und Unterrichte. Er dankte allen Partnerinnen und Partnern, ohne deren Unterstützung dies nicht möglich sei.

Philipp Zieres präsentierte den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr, die aus 44 Mitgliedern (plus 8) besteht. Highlights waren sicher die Großübung in Laudenau sowie das Kreiszeltlager. An die Politik ging der Appell: „Wir benötigen Führerscheine, denn mit dem PKW-Führerschein dürfen Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) künftig nicht mehr gefahren werden und bei über 40 Kindern sind mehrere Fahrzeuge unabdingbar.“

Dr. Robert Müller überbrachte Grüße des Bürgermeisters und der politischen Gremien. Er war beeindruckt von der geleisteten Arbeit, bedankte sich und sicherte bestmögliche Unterstützung zu. Gemeindebrandinspektor Holger Zieres dankte darüber hinaus allen Anwesenden für ihre hochprofessionelle Arbeit, die weit über klassische Feuerwehrtätigkeit hinausgeht und viele zusätzliche Aufgaben zu bewältigen hat. Sein Stellvertreter Christian Amend ging auf die Technik ein: Großer Handlungsbedarf ist noch bei Fahrzeugen, so werden nach Plan 3 Fahrzeuge ausgetauscht, deren Alter im Schnitt bei über 25 Jahren liegt, ebenso am Gerätehaus, das zwischenzeitlich 55 Jahre alt ist und aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, sind größere Maßnahmen erforderlich.

Beförderungen fehlten nicht: Hauptlöschmeister sind künftig Christian Hofmann und Philipp Zieres. Rechner René Keil berichtete über solide Finanzen, insbesondere wurden durch Veranstaltungen Gelder erwirtschaftet, die der Feuerwehr zugutekommen – für zwei Ersatzbeschaffungen von MTFs wurden stolze 30.000 Euro zurückgestellt, dies entlastet den kommunalen Haushalt deutlich.