Die Darmstädter „Nacht der Ausbildung“ lockt meist Jugendliche kurz vor dem Schulabschluss an. Bei der ENTEGA sorgten in diesem Jahr jedoch deutlich jüngere Akteure für Staunen: Sie zeigten eindrucksvoll, dass der Grundstein für technisches Verständnis schon früh gelegt wird.
Im Zentrum stand das Projekt „Energieerzeugender Bodenbelag“, das im Vorjahr von Schülern der Reichenberg-Schule für „Jugend forscht junior“ entwickelt wurde. Die clevere Idee der damaligen Grundschüler: Jeder Schritt im Schulflur wird in elektrische Energie umgewandelt. Eine zukunftsweisende Erfindung, die perfekt zum Nachhaltigkeitsfokus der ENTEGA passt.
Das Highlight war der Auftritt der jungen Erfinder. Die ehemaligen Reichenberg-Schüler, inzwischen frischgebackene Fünft- und Sechstklässler, präsentierten ihr Projekt live. Völlig unbefangen und fachlich versiert erklärten sie den älteren Besuchern und Ausbildern, wie ihr stromerzeugender Boden funktioniert.
Damit schlugen die Jungs eine besondere Brücke: Sie machten sichtbar, wie ein schulisches Experiment eine direkte Verbindung zu den technischen Ausbildungsberufen herstellt. Sie bewiesen den älteren Jugendlichen, wie viel Spaß MINT-Fächer machen und dass aus kindlichem Entdeckergeist handfeste Fähigkeiten wachsen.
Die Kooperation zwischen Reichenberg-Schule und ENTEGA erwies sich als voller Erfolg. Sie zeigte charmant: Es ist nie zu früh für Technikbegeisterung – und manchmal zeigen eben die Jüngsten im Raum den Großen, wie die Energie der Zukunft aussieht.