Cornelia und Rolf Jost mit der neuen Spenden- und Anregungsbox.
Groß und unübersehbar machen die neuen Spendenboxen im Reichelsheimer Regionalmuseum auf sich aufmerksam. Jetzt entschlossen sich die Museumsmitarbeiter für ein modernes, jedoch an die örtlichen Gegebenheiten angepasstes System. Rolf und Cornelia Jost hatten die zündende Idee für eine festmontierte Spendenbox. Grundlage bildet jeweils ein Briefkasten, dessen Hinweisschild ihn als Spendenbox ausweist. Nach Einwurf in den Briefschlitz ist die Spende sicher verwahrt und nur noch den zuständigen Personen des Museums zugänglich. Während sich die eine Variante am hinteren Ausgang des Museums befindet, ist die im Treppenhaus aufgestellte ein handwerklich besonders herausragendes Kunstwerk. Rolf Jost hat es selbst in unzähligen Arbeitsstunden entstehen lassen. Dazu berichtet er: „Da wir uns in einem historischen Gebäude mit Fachwerk und auch im Innern mit viel Holz befinden, soll natürlich der Aufsteller der Spendenbox dazu passen.“ Der Aufsteller selbst ist aus Eichenholz in den Maßen 120 auf 35 auf 4,5 Zentimeter. Nach ungefähr 100 Stunden war das Werk vollendet, das im Museumsarbeitskreis auf viel Anerkennung und Lob stieß. In der Mitte befindet sich der ins Holz eingelassene metallene Spendenkasten sowie darüber und darunter die Aufschriften „Spenden und Anregungen“ und „Museum – Reigels –“. Damit erfüllt die reich verzierte Box nicht nur ihre Funktion als Spendensammler, sondern gibt allen Besuchern zugleich die Möglichkeit, für die Verantwortlichen eine Nachricht einzuwerfen. Daher hatte Rolfs Frau Cornelia die Idee, seitlich Abreißzettel anzubringen und in einem selbstgenähten Beutel Schreibstifte bereitzuhalten.