Die ausscheidenden Mitglieder unseres Marktgemeinderates haben sich im Rahmen der Feierstunde in das Goldene Buch unserer Marktgemeinde eingetragen. Von links: Dritter Bürgermeister Wilhelm Botzenhart, Helmut Komm, Martin Stadler, Max Hildebrand, Peter Wagner sitzend: Erster Bürgermeister Markus Dopfer
Am 24. April 2026 fand in der Schlossschenke auf Schloss Neuburg eine Feierstunde zum Abschluss der Legislaturperiode 2020–2026 sowie zur Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder unseres Marktgemeinderates statt.
Schwerpunkte bildeten in den vergangenen sechs Jahren viele Einzelmaßnahmen, insbesondere in den Bereichen Ortsentwicklung, Infrastruktur, Energieversorgung sowie die laufende Dorferneuerung. In insgesamt 86 Sitzungen plus weiteren Ausschusssitzungen wurden rund 1.900 Tagesordnungspunkte behandelt.
Ein besonderer Teil der Feierstunde galt der Würdigung der ausscheidenden Marktgemeinderatsmitglieder. Verabschiedet wurden Peter Dopfer, Max Hildebrand, Peter Wagner, Helmut Komm, Martin Stadler, Otto Bader und Wilhelm Botzenhart.
Peter Dopfer brachte als verlässlicher und sachorientierter Ansprechpartner insbesondere im Finanzbereich seine berufliche Erfahrung ein und wirkte in mehreren Ausschüssen mit. Max Hildebrand engagierte sich ergänzend zum Marktgemeinderat vor allem im Bau- und Umweltausschuss und brachte seine hohe fachliche Kompetenz im Bereich Bauwesen und hier insbesondere im Bereich Straßen- und Wegebau in die Beratungen ein. Peter Wagner zeichnete sich durch sein technisches Fachwissen aus und war besonders bei elektrotechnischen Fragestellungen ein geschätzter Ansprechpartner.
Helmut Komm war 18 Jahre im Amt des Marktgemeinderates tätig und brachte sich insbesondere mit seiner sachlichen Art sowie mit sehr großem Engagement im örtlichen Vereinsleben und hier im Rahmen des Bürgerheimbaus und beim Betrieb des Bürgerheims in Wattenweiler ein. Sein Engagement um das Bürgerheim hält bis heute an. Martin Stadler gehörte dem Gremium ebenfalls 18 Jahre an und zeichnete sich durch seine ausgewogene Sichtweise sowie seine fachliche Kompetenz im Bereich Landwirtschaft und Flächennutzung aus.
Mit Otto Bader und Wilhelm Botzenhart schieden zwei langjährige Mitglieder und kommunalpolitische Urgesteine nach jeweils 30 Jahren aus dem Marktgemeinderat aus.
In Ihrer Amtszeit leiteten mit Martin Fischer, Georg Schwarz, Rainer Schlögl und Markus Dopfer vier Bürgermeister die Geschicke des Marktes Neuburg a. d. Kammel. Höhepunkte waren in dieser Zeit die Hochwasserfreilegung in Neuburg, der Bau der neuen Grundschule, der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Wattenweiler, die Erweiterung des Industriegebietes sowie letztlich die Sanierung der Bahnhofstraße.
Otto Bader war über 18 Jahre hinweg auch Zweiter Bürgermeister und engagierte sich darüber hinaus im Zweckverband zur Wasserversorgung der Kammelgruppe. Er wirkte bei unseren zahlreichen bedeutenden Projekten mit und begleitete die Entwicklung der Marktgemeinde über Jahrzehnte hinweg mit großer Erfahrung und Verlässlichkeit. Außerdem war er ein stets geschätzter Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile. Leider konnte Otto Bader an unserer Feierstunde nicht teilnehmen, weshalb eine separate Verabschiedung im kleinen Rahmen nachgeholt wird.
Wilhelm Botzenhart, 12 Jahre Dritter Bürgermeister, brachte insbesondere seine umfangreiche technische Fachkenntnis in die Gremienarbeit ein und war über viele Jahre hinweg ein wichtiger Ansprechpartner bei vielen technischen Fragestellungen. In unzähligen Stunden reparierte er wenn nötig defekte Steueranlagen an unseren technischen Einrichtungen oder kümmerte sich um viele weitere Themenfelder im breiten Aufgabenspektrum unseres Marktes. Darüber hinaus engagierte er sich auch über die kommunalpolitische Arbeit hinaus in vielfältiger Weise für das Gemeinwesen und Vereinsleben.
Wir danken allen ausgeschiedenen Marktgemeinderatsmitgliedern noch einmal für sechs, 18 und 30 Jahre kommunalpolitische Arbeit und Mitwirkung zum Wohle unserer schönen Marktgemeinde und zum Wohle unserer Heimat. Für Ihren weiteren Weg wünschen wir vor allem Gesundheit, Wohlergehen und Gottes reichen Segen.