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Muhrer Heimatbrief Amts- u Mitteilungsblatt der Gemeinde Muhr a See
Ausgabe 1/2026
Aus dem Rathaus
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Gemeinderatssitzung Januar 2026

In der ersten Gemeinderatssitzung dieses Jahres wurde Mit der Wahlhelferentschädigungssatzung die Aufwandsentschädigung für die ehrenamtlichen Wahlhelfer in der Gemeinde Muhr am See neu festgelegt und aktualisiert. Die Höhe der Aufwandsentschädigung für die Wahlhelfer richtet sich nach dem Arbeitsaufwand für die verschiedenen Wahlen und wurde für jede Wahl neu festgelegt. Die Entschädigung beläuft sich auf eine Höhe zwischen 50 und 100 Euro und wurde mit zwei Gegenstimmen vom Gemeinderat beschlossen.

Begonnen hat die Sitzung mit einer Vorstellung des Sachstandes bei der Erstellung einer Wärmekonzeptplanung durch Julian Abel von der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Triesdorf. Die Aktion „Kommunale Wärmeplanung plus“ der Energieagentur der Triesdorfer Lehranstalt will die Kommunen bei der Erstellung eines von der Bundesregierung geforderten Wärmeenergiekonzepts unterstützen und wertneutral beraten. Die dafür anfallenden Kosten werden von der Bundesregierung übernommen.

Als Anfang wird ein Kurzgutachten zur Eignungsüberprüfung der Wärmeplanung für eine Gemeinde erstellt und im Rahmen von Informationsveranstaltungen den Gemeinderäten u nd der Bevölkerung vorgestellt werden. Im Anschluss daran werden die Wärmedaten gebäudescharf mit einem Fragebogen von den Grundstückseigentümern erhoben und daraus eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie erstellt werden bevor die Umsetzung der Planung durch die Energieagentur vorbereitet wird und die Daten an einen entsprechenden Projektierer übergeben werden.

Auf dem Grundstück in der Südstraße 8 soll eine zweite Zufahrt errichtet werden um den Zugang zu zwei zusätzlichen Stellplätzen hinter dem Gebäude auf dem Grundstücks zu ermöglichen. Dieser Antrag wurde einstimmig genehmigt. Ebenso einstimmig wurde die Verlängerung einer Baugenehmigung für den Judenhof 15 genehmigt.

Für das neue Feuerwehrhaus wurden für die Floriansstube (Bereitschaftsraum) die Beschaffung der notwendigen Eckbank, Tische und Stühle und für das Materiallager die Anschaffung von Holzschränken bei der Schreinerei Wiedmann einstimmig genehmigt.

Für das Kanalnetz in der Gemeinde muß der Gesamtzustand erfasst werden um eventuell notwendige Sanierungsarbeiten einzuleiten. Diese Zustandserfassung wird durch die Firma Klos erfolgen und die Grundlage für ein Kanalsanierungskonzept in der Zukunft bilden. Die Auftragsvergabe in Höhe von 21.138 Euro erfolgte durch den Gemeinderat einstimmig.

Die bestehenden Reglungen für eine Plakatierung in der Gemeinde bei Wahlen wurde in einer Verordnung neu zusammengefasst und einstimmig beschlossen.

Durch Silke Böck wurde angeregt einen dritten Standort für einen lebensrettenden Defibrillator im Bereich Wehlenberg Stadeln einzurichten. Die Verwaltung wird ein entsprechendes Angebot bei Roland Hier anfordern.

Glasfaserausbau geht weiter voran

Zum Ende der Sitzung stellte Michael Langer von Breitbandberatung Bayern das Projekt IKZ Gunzenhausen vor. Im Rahmen der Bundesförderung des Breitbandausbaus erhalten damit kleinere Gemeinden die Möglichkeit Fördermittel zu erhalten um damit die durch einen Breitbandausbau entstehende Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen. Der Bund übernimmt dabei 50 % dieser Kosten und der Freistaat wird sich mit 40 % beteiligen. So bleiben lediglich 10 % der Kosten bei der Gemeinde hängen. Der Gemeinderat bewilligte diese Kostenübernahme einstimmig und wird die noch nicht bestehenden 164 Hausanschlüsse einrichten lassen. Damit ist aber keine Verpflichtung zum Anschluss für die einzelnen Hauseigentümer verbunden sondern diese Möglichkeit besteht freiwillig für die BürgerInnen der Gemeinde.

Die nächste öffentliche Sitzung des Gemeinderats ist für den 11. Februar 2026 um geplant.

(KH)