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Muhrer Heimatbrief Amts- u Mitteilungsblatt der Gemeinde Muhr a See
Ausgabe 1/2026
Kirchliche Nachrichten
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Katholische Filialgemeinde St. Walburga

In diesem Jahr waren in Muhr unterwegs: Lotta und Emma Eckert, Toni Noz, Helena, Elisabeth und Benedikt Schmid, Oskar und Rosi Stahl.

Rund um den 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige, wie es im Volksmund heißt, oder Fest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie), waren in Muhr zwei Sternsinger-Gruppen, betreut von Gertraud Seitz und Reinhard Hoyer, unterwegs. Ministranten und Erstkommunionkinder der katholischen Filialgemeinde St. Walburga zogen als Könige verkleidet traditionell von Haus zu Haus, egal ob die Bewohner katholisch oder evangelisch sind, keiner Konfession oder einer anderen Glaubensrichtung angehören. Die Jugendlichen sammelten im Rahmen des Kindermissionswerks Geld für Not leidende Kinder weltweit. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lautete das Motto der Sternsingeraktion 2026. Es geht um die Bekämpfung der Kinderarbeit. Unter anderem werden Projekte in Bangladesch sowie in der Partnerdiözese Poona (Indien) des Bistums Eichstätt unterstützt. Aufgrund der großen Spendenbereitschaft der Muhrer Bevölkerung kamen so rund 3700 Euro zusammen. Doch darum geht es beim „Sternsingen“ nicht allein. An dem Fest der „Erscheinung des Herrn“ weitet sich Weihnachten von der sonst eher familiären Atmosphäre für die Welt. Die „Drei Könige“ bezeugen öffentlich, dass Jesus geboren und für die ganze Welt erschienen ist. Zum Besuch der Sternsinger-Gruppen gehören auch Segen und Segensspruch, der mit Kreide an die Türen geschrieben oder als Aufkleber angebracht wird: „20*C+M+B+26“. Die Buchstabenfolge geht auf das lateinische „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) zurück.