Bei strahlendem Sonnenschein starten die Radpilger in Harburg
Über 5.300 km Jakobus-Pilgerweg hat Pilgerpfarrer Jürgen Nitz für das Rad erschlossen. In unserem Landkreis Donau-Ries ist mit der Jakobus Ries-Radrunde etwas Einmaliges entstanden, das er an Ostermontag gemeinsam mit dem ADFC Donau-Ries offiziell eröffnete.
Über 40 Radler aus Harburg und Umgebung, aber auch aus Ingolstadt und Landsberg hatten die Einladung zur gemeinsamen Pilgerfahrt angenommen und starteten in Harburg bei strahlendem Sonnenschein. An der ersten Etappe in Gosheim gab es eigens erstellte Pilgerpässe und den ersten Stempel. Weiter ging es zur Emmaus-Feier in einer Kirche der Stille in Wemding und dann nach Oettingen mit seiner bedeutenden Jakobus-Kirche und dem zweiten Pilgerstempel. In Oettingen wurden die Radpilger herzlich aufgenommen und konnten das Osterbrunnenfest mitfeiern.
Über Maihingen ging es nach Nördlingen zur Spital-Kirche und dem nächsten Emmaus-Impuls. Zurück in Harburg arbeitete sich die Gruppe die „Applauskurve" hoch, um am Bock die wunderbare Aussicht ins Ries zu genießen. Abschließend traf man sich für die Segnungsfeier in Harburgs St. Barbara-Kirche, wo die Pilger mit Glockengeläut empfangen wurden. Hier gab es den letzten Jakobus-Stempel für diesen Tag.
„Wir haben einen wunderschönen Pilgertag miteinander verbracht. Dabei haben wir die körperliche Aktivität mit Stille und der wunderbaren Natur verbinden können. In dieser wunderbaren Gruppe haben wir Gemeinschaft erfahren und sind zur Ruhe gekommen," freut sich Nitz. Die zahlreichen Nachfragen, ob es nächstes Jahr diese Pilgerfahrt wieder gäbe, ließ er offen. „Aber die Kernbotschaft der Emmaus-Geschichte ist ja die Hoffnung," antwortete er lächelnd.