„Digitalisierung erleben. Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“. Unter diesem Motto arbeiten 13 BayernLabs im ländlichen Raum und verstehen sich als „offene Zentren für digitale Wissensvermittlung“.
Gemeinsam hatten das BayernLab und das Harburger Bildungswerk zu einem Vortrag über die „Digitale Gesundheit“ eingeladen. Der größte Komplex war natürlich die Elektronische Patientenakte, die seit 2025 von den Krankenversicherungen eingerichtet wurde. Sie soll alle Beteiligten am Gesundheitswesen vernetzen, in ihr sollen alle persönlichen Gesundheitsinformationen abgelegt werden können. Julian Schuster war aus Dillingen gekommen und gab einen Überblick über die Chancen, die die EPa für eine bessere Versorgung bietet, aber auch über die Bedenken der Menschen.
Er stellte das E-Rezept vor, die geplante elektronische Patienten-Kurzakte, die digitalen Pflegeanwendungen und einige Apps, die auf Rezept ausgestellt werden können. Aber er ging auch auf die niedrigschwelligen Möglichkeiten der Digitalisierung ein: So kann man z.B. auf dem Smartphone die wichtigsten Gesundheitsinformationen oder die Daten von Kontaktpersonen so abspeichern, dass sie im Notfall ausgelesen werden können, ohne das Handy entsperren zu müssen.
Alles in allem ein sehr interessanter Überblick über die Möglichkeiten, die die KI für die Verwaltung unserer Gesundheitsinformationen bietet.