Donautal-Aktiv und die LAG Schwäbisches Donautal haben die Ergebnisse zur Zwischenevaluierung der LEADER-Förderperiode 2023–2027 vorgestellt – und sie fallen klar positiv aus. Projektträger und Mitglieder bestätigen in der Befragung hohe Zufriedenheit mit Beratung, Unterstützung und der Wirkung von LEADER in der Region. Viele Projekte wären ohne Förderung nicht oder nur in kleinerem Umfang möglich gewesen. „Die Ergebnisse zeigen deutlich: LEADER wirkt – und wir können gemeinsam noch viel erreichen,“ betont der 1. Vorsitzende Leo Schrell. „Unsere Stärke liegt im Miteinander. Wo Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Ehrenamt an einem Strang ziehen, entsteht Zukunft.“
Besonders stark entwickelt sich der Bereich Leben und Wohnen auf dem Land – Projekte für Familien, Jugend, Ehrenamt und Dorfleben prägen die aktuelle Förderphase. Nicht nur die hohe Zustimmung der Befragten, sondern auch die Vielzahl neuer Ideen machen deutlich: Die Region möchte gestalten – und tut es bereits sichtbar. Gleichzeitig rückt ein Thema verstärkt in den Fokus: Klimaanpassung und Katastrophenschutz. 61 Prozent der Befragten sehen darin eines der wichtigsten Zukunftsfelder – und das Hochwasserereignis im Sommer 2024 hat eindrücklich gezeigt, wie verwundbar auch unsere Region ist. Die LAG Schwäbisches Donautal reagiert darauf mit einer geplanten Weiterentwicklung der Strategie, um klimaresiliente Projekte künftig gezielter fördern zu können.
Auch organisatorisch zeigt sich das System robust: Aufwand und Nutzen der LEADER-Förderung wurden überwiegend positiv bewertet – ein wichtiges Signal für die Fortsetzung regionaler Projektarbeit. „LEADER ist ein Motor, der Ideen Wirklichkeit werden lässt. Die Rückmeldungen motivieren uns, gemeinsam weiter mutig voranzugehen,“ ergänzt Lothar Kempfle, Geschäftsführer Donautal-Aktiv e.V. Mit neuen Projektvorhaben – von Tourismusentwicklung über Kulturjahr bis hin zu Bürgerengagement und innovativen Klimaanpassungsansätzen – blickt die Region optimistisch in die kommenden Jahre.
Fazit: Die Halbzeitbilanz fällt ermutigend aus. Das Schwäbische Donautal ist auf Kurs – und hat noch viel vor.