Notfallvorsorge;
Jeder von uns kennt es, wenn der Strom für ein paar Minuten oder Stunden ausfällt
Aber was passiert bei einem „Blackout“?
Was ist ein Blackout? Blackout bezeichnet einen überregionalen (Deutschland, Teile oder ganz Europa betreffenden) langandauernden (>12h) Strom, Infrastruktur- und Versorgungsausfall. Einen Blackout in dieser Größenordnung hat es bisher noch nicht gegeben. Und dennoch: Die aktuelle Lage hält uns vor Augen, dass ein flächendeckender Stromausfall möglich ist.
Warum sollte sich jeder Einzelne darauf vorbereiten?
Es gibt zwei gravierende Unterschiede zum „normalen“ Stromausfall: es kommt zum Zusammenbruch der Logistikketten und es wird bis zu zwei Wochen dauern, bis die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff wieder anläuft. Des Weiteren kann keine schnelle Hilfe von außen erwartet werden, da alle betroffen sein werden.
Bitte sorgen Sie rechtzeitig und vernünftig vor!
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt allen, einen Vorrat an Wasser, haltbaren Lebensmitteln wie Konserven, Nudeln, Reis, etc. und Medikamenten für 10 Tage anzulegen.
Wie Ihr Vorrat aussehen könnte und was Sie sonst noch tun können, erfahren Sie unter www.bbk.bund.de oder www.ernaehrungsvorsorge.de
Ohne die persönliche Vorsorge der Bevölkerung kann ein Blackout nicht bewältigt werden.
Bei einem flächendeckenden Stromausfall funktionieren weder Telefon noch Internet. Doch wie können die Menschen in einem Notfall dennoch Hilfe alarmieren? Sollte es zu einem flächendeckenden Stromausfall kommen, wird ein sogenannter Leuchtturm aktiviert. Dieses Gebäude dient als Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger aus der Kommune. Hier können rund um die Uhr über Digitalfunk Notrufe abgesetzt werden oder weitere dringende Anliegen wie Todesfälle oder Versorgungsnotfälle kommuniziert werden. Zusätzlich zu den zentralen Leuchttürmen gibt es in den einzelnen Ortsteilen Notruf-Meldestellen, die wie die Leuchttürme 24 Stunden am Tag besetzt sind.
Leuchtturm (Anlaufstelle für Bürger für Notrufe und dringende Anliegen, Informationspunkt):
Großkötz, Feuerwehrhaus, Ortsstr. 48, 89359 Kötz
Notrufmeldestellen (Anlaufstelle für Notrufe und Informationspunkt für Bürger):
Bubesheim, Feuerwehrhaus, Weißenhorner Str. 5, 89347 Bubesheim
Kleinkötz, Feuerwehrhaus, Bahnhofstr. 14, 89359 Kötz
Eine Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und mit Energie kann die Gemeinde allerdings nicht leisten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie im Katastrophenfall nicht informieren können. Notwendige Informationen erhalten Sie im Leuchtturm und in den Notrufmeldestellen. Über den Radiosender Bayern 1 (Frequenz 90,70 fm) erhalten Sie ebenfalls Informationen. Bitte denken Sie frühzeitig daran, ein batteriebetriebenes Radio zu besorgen oder nutzen Sie Ihr Autoradio.