v.l. Dolmetscher Pascal Watrelot. 2. Bürgermeisterin Christin Foulon und die Bürgermeisterin von Maihingen Daniela Thum.
Beim Empfang begrüßte Bürgermeisterin Daniela Thum die Gäste, besonders die zweite Bürgermeisterin Madam Christine Foulon und die langjährige Vorsitzende des Komitees Muriel Bourgeois sowie den Dolmetscher Pascal Watrelot. Mit dem Bus und teilweise mit den Autos oder Motorrädern haben sie die über 800 km nach Maihingen auf sich genommen.
Bei der Begrüßung betonte sie, dass gerade in der Zeit, wo Europa vor vielen Herausforderungen steht, diese persönlichen Begegnungen wertvoller denn je sind. Es ist nicht nur ein Abkommen zwischen den beiden Gemeinden, sondern vor allem ein menschliches Abenteuer mit ehrlichen Freundschaften. Muriel Bourgeois und die 2. Bürgermeisterin Christin Foulon betonten, dass jede Begegnung zwischen den Gemeinden eine wertvolle Bereicherung ist und dass viele die nicht mitkommen konnten aber ihre persönlichen Grüße übermittelten.
Der Samstag war ausgefüllt mit einem Ausflug nach Lindau, inklusive Schifffahrt auf dem Bodensee und abends wurden alle Gäste von ihren Gastfamilien bestens versorgt.
Den Festgottesdienst am Sonntag zelebrierte Dekan Jürgen Eichler, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle und Rosi Seifert an der Orgel. Nach dem Gottesdienst in der Klosterkirche zog der Festzug angeführt von der Musikkapelle mit allen Gästen und vielen Dorfbewohner zum Denkmal am Rathaus. Bei der Totenehrung erinnerte Bürgermeisterin Daniela Thum an die vielen Menschen, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten. Sie mahnte auch, wie kostbar Frieden, Freiheit und Verständigung sind. Nach all dem Leid ist es nicht selbstverständlich, dass Deutsche und Franzosen einander mit Respekt begegnen und dass die Partnerschaft ein Geschenk und ein Zeichen ist, die Erinnerung zu bewahren.
Die beiden Bürgermeisterinnen legten unter den Klängen der beiden Nationalhymnen und der Europahymne Blumenschalen an der Gedenkstätte nieder.
Am Sonntagabend folgte der Festabend im Musikheim. Dabei wurden Geschenke ausgetauscht, Bürgermeisterin Daniela Thum betonte dabei, dass diese Begegnung das Herzstück der Partnerschaft ist, sie lebt vom Engagement vieler Menschen. Die Gäste aus Farbus hatten einen Olivenbaum dabei, den Lousie Pezin übereichte mit dem Wusch, dass er ein Symbol für Frieden, Freundschaft, Treue und Hoffnung sei. Seine Wurzeln sollen die starken Verbindungen der beiden Gemeinden verkörpern, in der Hoffnung, dass dieser Olivenbaum viele Jahre bestehen und Zeuge zahlreicher Begegnungen sein werde, auch für die zukünftigen Generationen.
Nach der Geschenkübergabe an die Franzosen ehrte Bürgermeisterin Daniela Thum Herrn Franz Linse, der über 30 Jahre die Partnerschaft mit großem Engagement geleitet hat und die Verantwortung mit diesem Treffen abgibt. Er hat Brücken gebaut und Menschen zusammengeführt. Er hat mit viel Herzblut und großem Engagement die Partnerschaft über vielen Jahre geprägt. Ihm gebührt großer Respekt und aufrichtige Dankbarkeit.
Die 2. Bürgermeisterin Christin Foulon bekräftigte, dass die Partnerschaft ein Europa des Friedens, Respekts und gegenseitigen Verständnis ausdrückt. Besonders freut es sie, dass im Oktober 7 Jugendliche aus Farbus Maihingen besuchen wollen. Die Partnerschaft ist eine Bereicherung, die aufrechterhalten und wachsen soll, deshalb müssen wir diese Austausche fördern
Auch Muriel Bourgeois bedankte sich sehr herzlich bei Franz Linse mit dem sie viele Treffen geleitet hat. Ihr Dank galt auch der Musikapelle, die durch ihre Qualität und mit Dynamik aufgetreten ist. Sie hofft auf eine Fortsetzung der Partnerschaft und hat für 2028 zum 40jährigen Bestehen der Partnerschaft nach Farbus eingeladen.
Am Montag traten die französischen Gäste die Rückreise an. Bürgermeisterin Daniela Thum verabschiedete die Gäste, die wieder schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen und bedankte sich bei allen für ihren Besuch und den Gastfamilien für die freundliche Aufnahme.
Auf ein Treffen 2028 in Farbus. (Elisabeth Koukol)