Mit großen Schritten nähern wir uns der „100 Tage im Amt“ Marke und für mich verging die Zeit wie im Flug. So viele Termin, gute Gespräche mit Ihnen, kleine und große Herausforderungen und die ein oder andere längere Sitzung prägten diese Zeit. Ich habe viel Neues erfahren, Ungewohntes angegangen, meine Erfahrungen eingebracht und stets Versucht mich bestmöglich für die Gemeinde einzubringen. Bedanken möchte ich mich schon jetzt bei allen die mich in dem was ich tue unterstützen.
Kinderhortbetreuung ab September
Der Gesetzgeber hat einen Rechtsanspruch für die Betreuung von Schulkindern geschaffen. Die Kooperation mit dem Hort in Maihingen, in dem unsere Kinder bisher betreut wurden musste wegen Vollauslastung durch die Kinder aus Maihingen und Utzwingen beendet werden. Unser geplanter An- und Umbau am Kindergarten wurde noch nicht begonnen. Trotzdem muss die Gemeinde ab dem ersten Schultag eine Hortbetreuung für Grundschulkinder anbieten und so musste eine schnelle, praktikable und rechtssichere Lösung her. Nun wurden endlich, nach zähem Ringen mit den Ämtern, zwei Räume in der Schule für die Betreuung als Übergangslösung freigegeben. Hier gilt mein besonderer Dank Frau Hundsdorfer, die diese Räume ohne Zögern vorübergehend „abtritt“. Ein passendes Betreuungskonzept und entsprechende Ausarbeitung wurde vom KiTa Leitungsteam erstellt, beim Landratsamt eingereicht und mittlerweile auch genehmigt. An dieser Stelle gilt der Dank Frau Rauwolf und Frau Källner. Das Mittagessen kann über die vorhandene Infrastruktur im Kindergarten abgewickelt werden. So läuft die Suche nach geeignetem pädagogischem Personal noch bis Anfang August, aber auch hier stehen die Vorzeichen sehr gut, dass wir die passenden Personen in enger Abstimmung mit dem Kindergartenleitungsteam finden werden.
Neues Löschgruppenfahrzeug LF10
Unser vorhandenes LF8/6 ist nun 30 Jahre alt, die anfallenden Reparaturen mehren sich und die Versorgung mit passenden Ersatzteilen wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Da es nicht nur uns so geht, sondern auch vielen anderen Gemeinden in Bayern hat der Freistaat zur Kosten- und Verwaltungsreduktion eine Ausschreibung ins Leben gerufen an dem sich Interessierte beteiligen konnten. So kamen insgesamt ca. 250 Kommunen und Städte zusammen die ihr Interesse bekundet haben. Durch die Bündelung und sogenannte schraubengleiche Ausschreibung rechnet man mit einem Preisvorteil von ca. 100.000,00 € je Fahrzeug. Zusätzlich erhalten alle teilnehmenden Kommunen noch einen erhöhten Förderbetrag von ca. 130.000,00 €. Bei Maximalkosten von dann rund 370.000,00 € für ein LF10 hat es sich der Gemeinderat nicht leicht gemacht und ausgiebig die Vor- und Nachteile abgewogen und ist letztendlich zu dem Entschluss gekommen um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein das Feuerwehrauto zu bestellen. Als Liefertermin wurde der letztmögliche, 1. Quartal 2029 festgelegt.