Ende Oktober gibt es einen kostenlosen Vortrag für Angehörige, Betroffene und alle Interessierten im Landratsamt Coburg zum Thema Depression im Alter. Etwa 6,1 % der Menschen im Alter von 70 bis 79 Jahren sind von schweren Depressionen betroffen, leichtere Depressionen liegen bei älteren Menschen sogar zwei bis drei Mal so häufig vor, wie bei Jüngeren. Für die Betroffenen geht damit ein erheblicher Verlust an Lebensqualität einher, gleichzeitig ist das soziale Umfeld im Umgang oft überfordert und fühlt sich ohnmächtig. Um dieser Situation entgegenzuwirken, vermittelt Frau Alexandra Pape, von der Koordinationsstelle für psychische Gesundheit im Alter, in einem Vortrag Grundlagenwissen zum Krankheitsbild der Depression im Alter, zur Entstehung und Behandlung sowie zum hilfreichen Umgang mit Betroffenen. Der Vortrag findet auf Einladung des Fachbereichs Senioren des Landratsamtes Coburg im Rahmen der „Wochen der seelischen Gesundheit“ statt. Es wird um Anmeldung gebeten. Termin: Dienstag, 31.10.23, von 16.30 bis 18.30 Uhr,
Referentin: Alexandra Pape, Koordinationsstelle für psychische Gesundheit im Alter
Sozialpädagogin (FH), Fachtherapeutin Gerontopsychiatrie (GGSD). Anmeldung bei Tamara Freitag, Fachbereich Senioren, Landratsamt Coburg, Telefon: 09561 514-2501, E-Mail: senioren@landkreis-coburg.de.
Am Dienstag, 7. November 2023 bietet die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken die Möglichkeit, von 18.00 bis 20.00 Uhr kostenfrei einer Online-Lesung der Demenz-Bloggerin Peggy Elfmann zu verfolgen und anschließend mit ihr in den Austausch zu kommen. Teilnehmen können pflegende Angehörige, aber auch professionell Pflegende, Ehrenamtliche und alle weiteren Interessierten. Wer einen Menschen mit Demenz begleitet und umsorgt, erlebt auch schwierige Momente, fühlt sich häufig überfordert und unsicher. Wie kann man mit der Situation besser umgehen? Wie findet man seine Rolle und seinen Weg, wenn da noch andere Aufgaben sind, z. B. der Beruf und die Kinder? Was tun mit dem schlechten Gewissen? Auf welche Art und Weise kann man helfen, wenn man nicht in der Nähe wohnt? Warum ist Selbstfürsorge so wichtig – und wie kann sie gelingen? Darüber schreibt die Journalistin und Angehörige Peggy Elfmann auf ihrem Blog www.alzheimerundwir.com und in ihren Büchern („Mamas Alzheimer und wir“, „Demenz: verstehen und achtsam begleiten“). Im Vortrag wird sie von ihren Erfahrungen vorlesen, berichten und gibt Impulse für andere Angehörige. Die Anmeldung ist möglich per E-Mail an info@demenz-pflege-oberfranken.de und telefonisch bei den Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken Kerstin Hofmann und Patricia Reinhardt unter 0951/85512.
Selbsthilfegruppen sind freiwillige, meist lose Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richten, von denen sie - entweder selber oder als Angehörige - betroffen sind. Die Kontaktstelle Selbsthilfe für Stadt und Landkreis Coburg unterstützt und berät Menschen, die sich einer Selbsthilfegruppe anschließen möchten oder sich zu einer neuen Selbsthilfegruppe zusammenfinden wollen. Alle Beratungsdienste der Kontaktstelle sind kostenlos. Eine anonyme Kontaktaufnahme mit der Kontaktstelle Selbsthilfe ist möglich. Es werden keine persönlichen Daten erfragt oder erfasst. Mit dieser Anlaufstelle soll es Menschen erleichtert werden, sich in Selbsthilfegruppen zusammenzufinden und Probleme selbst in die Hand zu nehmen. Termine werden zu den genannten Öffnungszeiten vergeben oder individuell nach Vereinbarung. Das Beratungsangebot steht zu folgenden Bürozeiten zur Verfügung: Mo – Do 8.30 – 15.30 Uhr und Fr 8.30 – 12.00 Uhr. Die Adresse lautet: Kontaktstelle Selbsthilfe für Stadt und Landkreis Coburg, Oberer Bürglaß 1, 96450 Coburg. Ansprechpartnerin ist Dipl. Soz.päd. (FH) Sabine Feuerbach-Heim, Tel.: 09561/892576, E-Mail: selbsthilfe@coburg.de.