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Amtsblatt der Gemeinde Ahorn
Ausgabe 2/2026
Leben in Ahorn
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Dorothee Gerhardt informiert über soziale Themen in und aus der Gemeinde

Auftakt für die Modellkommunen bei „Oberfranken Offensiv“

Die Gemeinde Ahorn beteiligt sich als Modellkommunen bei einem Projekt von Oberfranken Offensiv und setzt damit ein klares Zeichen für eine aktive Gestaltung der Zukunft in Oberfranken. Insgesamt 36 Kommunen aus ganz Oberfranken nehmen an der Initiative teil und arbeiten in den kommenden drei Jahren gemeinsam an zukunftsorientierten Lösungen. Der offizielle Auftakt fand im Coworking Space „Zeiträume“ in Kulmbach statt. Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen kamen zusammen, um erste Themenfelder abzustecken und sich zu vernetzen. Für die Gemeinde Ahorn nahm Dorothee Gerhardt vom Fachbereich Soziales teil und brachte die Perspektiven sowie konkrete Anliegen aus der kommunalen Praxis ein. Im Rahmen der Veranstaltung wurden eigene Themen und Erfahrungen aus den Kommunen gesammelt und erste Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre als Modellkommune festgelegt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Aufbau nachhaltiger Netzwerke sowie auf einem intensiven Erfahrungsaustausch innerhalb thematischer Cluster. Das Projekt verfolgt einen dreistufigen Ansatz: Zunächst werden die zentralen Herausforderungen der einzelnen Kommunen identifiziert. Anschließend erfolgt die thematische Vernetzung mit anderen Gemeinden, bevor in einem dritten Schritt konkrete Projekte entwickelt werden, die modellhaft umgesetzt und auf andere Kommunen übertragen werden können. Als Modellkommune übernimmt die Gemeinde Ahorn Verantwortung und setzt auf Austausch, Innovation und Zusammenarbeit für eine lebenswerte Zukunft vor Ort. Der Auftakt machte deutlich, wie groß das Interesse an interkommunaler Zusammenarbeit ist. Ziel ist es, durch Vernetzung, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projektentwicklung tragfähige Lösungen zu erarbeiten, die über die einzelnen Kommunen hinauswirken.

Online Vortragsreihe: Mehr als Medikamente – Therapieansätze bei Demenz

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken lädt zu einer kostenfreien Online Vortragsreihe zum Thema „Mehr als Medikamente – Therapieansätze bei Demenz“ ein. Die Veranstaltungen finden am Mittwoch, 25. März 2026, sowie am Montag, 13. April 2026, jeweils von 16:00 bis 17:30 Uhr statt.

Die Reihe richtet sich an pflegende Angehörige, ehrenamtlich und professionell Tätige sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Menschen mit Demenz im privaten oder beruflichen Umfeld begleiten. Im Mittelpunkt stehen bewährte Therapieansätze, die über die medikamentöse Behandlung hinausgehen, die Lebensqualität fördern und vorhandene Fähigkeiten von Menschen mit Demenz stärken.

Am 25. März 2026 werden folgende Therapieformen vorgestellt:

  • Kunsttherapie mit Dr. Johanna Masuch und Petra Siebenhaar im Rahmen der DUERER Studie
  • Milieutherapie mit Swen Staack, 1. Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz
  • Musiktherapie mit Tabea Thurn, Musiktherapeutin M.A. und Musikpädagogin

Am 13. April 2026 stehen folgende Themen im Fokus:

  • Physiotherapie mit Martina Fröhlich, Physiotherapeutin und Buchautorin
  • Ergotherapie mit Ann Kathrin Blank, Ergotherapeutin
  • Logopädie mit Monika Hübner, Logopädin M.Sc. Demenzstudien

Beide Termine können unabhängig voneinander gebucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen unter:

https://eveeno.com/demenztherapie, Telefon: 0951 85 512

oder E-Mail: info@demenz-pflege-oberfranken.de

Schon gewusst?

Im Bürgerhaus Linde, Hauptstraße 32 in Ahorn, findet regelmäßig ein offenes Gesprächsangebot für Familien statt. Folgende Termine stehen bereits fest: 25. März, 22. April, 10. Juni und 15. Juli. Familie sein, Kinder erziehen, Partnerschaft leben sowie Alltag und Beruf miteinander vereinbaren – all das bringt vielfältige Herausforderungen mit sich. Oft klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Ein Gespräch mit einer außenstehenden, erfahrenen pädagogischen Fachkraft kann neue Sichtweisen eröffnen und durch Anregungen und Impulse entlasten. Eingeladen sind alle Eltern und Erziehungsberechtigten mit Fragen rund um das Familienleben und die Erziehung ihrer Kinder.

Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym. Selbstverständlich gilt die gesetzliche Schweigepflicht. Das Angebot wird von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Coburg der Diakonie Coburg durchgeführt. Ansprechpartnerin ist Sabine Wezel, Diplom Sozialpädagogin (FH).

Eine Terminvereinbarung ist erforderlich unter Telefon 09561 2771 733.

Die Beratungsstelle ist zudem täglich erreichbar in Coburg, Bahnhofstraße 28, 96450 Coburg, Telefon 09561 2771 733,

E Mail: erziehungsberatung@diakonie-coburg.org