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Amtsblatt der Gemeinde Ahorn
Ausgabe 8/2026
Aus dem Landratsamt
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Seniorenbeauftragter des Landkreises Coburg, Dr. Wolfgang Hasselkus, informiert

Kann ich eine Demenz erkennen und verhindern?

Frühzeichen einer Demenz äußern sich schleichend durch eine stetige Veränderung verschiedener Lebensbereiche und können wie eine normale Alterung beginnen, also mit dem Vergessen von Namen und Terminen. Dazu kommen weitere Symptome wie Kurzzeitgedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen, Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung und Orientierungsprobleme. Das Verlegen von Gegenständen (oft an ungewöhnliche Orte) kann erstes Warnsignal sein. Auch der Verlust des Riechens kann ein Frühsymptom sein wie auch die zunehmende Unfähigkeit, neue Dinge zu behalten.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Eine Demenz lässt sich zwar nicht mit absoluter Sicherheit verhindern, aber das Risiko kann durch einen gesunden Lebensstil erheblich gesenkt werden. Studien weisen darauf hin, dass bis zu 45 Prozent der Demenzfälle durch beeinflussbare Faktoren hinausgezögert oder vermieden werden könnten. Hier ist eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Maßnahmen zur Demenzprävention, basierend auf aktuellen Erkenntnissen (Stand 2026):

Die Kombination aus Bewegung, lebenslangem Lernen, gesunder Ernährung, sozialer Einbindung und der Behandlung von Gefäßrisiken - Blutdruck (vor allem zu niedriger Blutdruck), Diabetes, Blutfette - ist der effektivste Schutz.

Allgemein gilt: was gut für das Herz ist, ist auch gut für das Gehirn.

Es ist nie zu spät, um anzufangen. Das gilt auch für Ältere.

Kommen Sie in unsere Seniorengruppen.

Landratsamt Coburg, Fachstelle Prävention,

Telefon 09561 514-5220

esther.fiedler@landkreis-coburg.de