Nach der deutlichen Niederlage im Topspiel der BOL vergangene Woche, wollte die HSG Odenwald im Heimspiel gegen die HSG Aschaffenburg wieder ein anderes Gesicht zeigen und warf sich in den 60 Minuten den Frust der Vorwoche von der Seele.
Von Minute eins an war die HSG gut im Spiel, welches vor allem von hohem Tempo und in der Anfangsphase von den treffsicheren Julian Kunzendorf und Luke Deblitz geprägt war. Bereits nach drei Minuten stand es 4:3. In Minute sieben stand es schon 10:5. Sieben der zehn Treffer erzielten Kunzendorf und Deblitz. Die HSG überzeugte durch alle Spieler hinweg vor allem mit einer guten Wurfquote. Erst in der 13. Minute kam es zum ersten Fehlwurf. Am Ende der Partie waren es insgesamt nur zehn Fehlwürfe. Über 13:5 und 15:8 setzte man sich bis zur Pause auf 22:15 ab.
Nach der Pause lief der HSG-Zug weiter geradeaus. Beim 26:16 (Minute 35) war es erstmals eine zehn Tore Führung. Beim 36:21 (Minute 45) waren es sogar 15 Tore. Und auch in der Schlussviertelstunde lies das Tempo nicht nach. Im Tor durfte der gut aufgelegte Luis Popp (25 Paraden) nach zahlreichen kräftezehrenden Sprints in Richtung Bank zum Auffüllen der mehrfachen Unterzahlsituationen endlich Feierabend machen. Für ihn kam Darius Back, der mit sieben Paraden an die starke Leistung anknüpfte. So steht am Ende ein 46:29 Erfolg und genau die richtige Antwort auf die Niederlage gegen Großwallstadt.
Zum wiederholten Male ist die HSG in einem Spiel knapp 70 Angriffe gelaufen. Den 46 Treffern stehen nur zehn Fehlwürfe entgegen, jedoch auch wieder zwölf technische Fehler. Ein Sonderlob hat sich das Torhütergespann an diesem Abend verdient mit zusammen 32 Paraden. Alles in allem also ein gelungener Heimsieg, der Lust auf die restlichen Spiele macht. Kommende Woche muss die HSG auswärts ran gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach im direkten Duell um Platz drei. Gespielt wird am 21.03. um 19.30 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld. Große Halle also für ein großes Auswärtsspiel.
Es spielten:
Luis Popp & Darius Back (im Tor)
Julian Kunzendorf (11/4 Tore), Max Lößl, Luke Deblitz, Gregor Berres (je 5), Nils Beck, Leon Becker (je 4), Maxi Zimmermann, Lenny Scholl, Yannick Ripper, Noah Wytopil (je 3), Tobi Weidmann, Sid Koch