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HS-Lokal
Ausgabe 11/2019
Helmbrechts/Schauenstein -USR-
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Hohe Förderungen für mehrere Projekte

Auf dem Bild v.l.n.r.: Karin Krügel, Helmut Birke, Pascal Bächer, Klaus Wolfrum und Fritz Sauerteig.

Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Helmbrechts besichtigte während einer seiner Zusammenkünfte unter Leitung von Pascal Bächer jüngst die zahlreichen laufenden und geplanten Baustellen im Helmbrechtser Stadtgebiet. Dabei freuten sich die Mitglieder über die Bautätigkeit am Gelände der "Alten Weberei". Mit der Gestaltung der Nordfassade und dem Vorplatz zur Friedrich-Ebert-Straße gehe man nun von den Abriss-, Planungs- und Zwischennutzungsarbeiten hin zur Schaffung von etwas Neuen und Beständigen. Dies sei ein wichtiger Schritt und eine Aufwertung des gesamten Areals, die mit 90 % Förderung bezuschusst wird. Über die Entwicklung des "Wohnen am Volksparkes" konnte Manuel Thieroff als Leiter des Stadtbauamtes viel Positives berichten. So liegt der Bau des neuen Kindergartens im Zeitplan und es entstehen auch auf der Fläche einige weitere Wohnhäuser. Das Baugebiet hat damit nach der Änderung des Bebauungsplanes neuen Schwung bekommen. Nun hoffen die Mitglieder des Ausschusses darauf, dass auch die Jean-Paul-Straße rechtzeitig vor der Eröffnung des Kindergartens fertig wird. In den folgenden Jahren wird man sich dann auch um die weiteren Straßen rund um das Wohngebiet kümmern müssen. Dies geschieht bereits in der Georg-Seidel-Straße, die in diesem Jahr eine Komplettsanierung erfährt. Die Arbeiten gehen gut voran, Teile des Kanals und der weiteren Versorgungsleitungen liegen bereits in der Straße. Die Anwohner werden weiterhin um Verständnis gebeten. Nun hoffe man darauf, dass auch die Gaststätte bald wiederbelebt werden kann. Die Zeichen dafür stehen gut.

Eine große Baustelle zeigte sich den Prüfern im Orter Schulhaus. Die Arbeiten dort sind in vollem Gange, eine fachgemäße Sanierung im Sinne des Denkmalschutzes ist zu gewährleisten. Bis Ende des Jahres müssen die aufwendigen Arbeiten beendet sein, da bis zu diesem Zeitpunkt die Fördermittel von rund 90 % abgerufen werden müssen. Diesen Fördersatz erhält die Kommune auch für den Abriss der ehemaligen Schlegelmühle, die ebenfalls Ziel der Besichtigungsreise war. Den Prüfern bot sich dabei ein wirklich trister Anblick. Das Haus ist mittlerweile an vielen Stellen eingestürzt, eine Sanierung ist nicht mehr möglich. Dementsprechend begrüßten auch Karin Krügel, Fritz Sauerteig, Klaus Wolfrum und Helmut Birke die Entscheidung des Stadtrates und die Unterstützung des Staates. Besonders erfreut zeigten sich die Prüfer über die Planungen im Rahmen der Dorfentwicklung in Kleinschwarzenbach. Manuel Thieroff berichtete über den aktuellen Planungsstand und die weiteren Schritte zur Entwicklung eines neues Ortsbildes und eines zentralen Platzes. Die Bevölkerung gehe hier sehr engagiert, aber auch mit durchwegs realistischen Ideen voran. Das Dorf werde nach der Dorferneuerung ein neues Gesicht haben.