Titel Logo
HS-Lokal
Ausgabe 11/2019
Helmbrechts/Schauenstein -USR-
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Stolze Bilanz der BRK-Bereitschaft Helmbrechts

Geehrte und Ehrengäste zur Hauptversammlung der BRK-Bereitschaft Helmbrechts; von links: Hans Langheinrich, Angelika Krügel, Norbert Krügel, Gerhard Braunersreuther, Erna Lauterbach, Matthias Schmidt, Bernd Lihl, Eleonore Friedrich, Ruth Lang, Matthias Gausche, Lotte Popp, Stefan Kögler, Stefan Pöhlmann.

Angehörige der BRK-Bereitschaft haben sich weitergebildet und Lehrgänge zum Truppführer, bzw. die nächste höhere Stufe zum Gruppenführer absolviert. Dieses Foto zeigt Aktive, die gerne ehrenamtlich arbeiten und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen; von links: Bereitschaftsleiter Bernd Lihl, die neuen Truppführer Alexander Plietsch und Frank Fischer, Gruppenführer und stellvertretender Bereitschaftsleiter Matthias Schmidt.

In der BRK-Bereitschaft Helmbrechts können Menschen, die anderen helfen wollen, gleich in mehreren Sparten Gutes tun. Denn die Gemeinschaft verfügt über mehrere Abteilungen. So gibt es die Sanitäter, die bei Notfällen zur Stelle sind, die Frauen vom Sozialdienst, die Blutspender betreuen, die Jugendlichen, die Grundlagen der Ersten Hilfe erlernen wollen und den über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Küchenzug, dessen Mitglieder für gute Verpflegung bei Übungen, Einsätzen, Zeltlagern und Festen sorgen.

In der jetzt abgehaltenen Hauptversammlung legte Bereitschaftsleiter Bernd Lihl eine eindrucksvolle Bilanz des letzten Jahres vor. Demnach haben im Jahr 2018 die verschiedenen Dienste der örtlichen Gemeinschaft insgesamt 5730 freiwillige Stunden geleistet. Der Bereitschaft gehören aktuell 79 Mitglieder an, davon sind 45 Leute als Aktive geführt. Einen hohen Stellenwert genießt bei den Sanitätern die Weiterbildung, so hat Matthias Schmidt mit Bravour einen Lehrgang zum Gruppenführer absolviert, erfolgreich schlossen zudem Alexander Plietsch und Frank Fischer eine Ausbildung zum Gruppenführer ab.

Lihl bedankte sich dann bei den Spendern, die es ermöglichten, die Ausrüstung der Bereitschaft weiter zu komplettieren. U. a . gehören nun weitere Defibrillatoren zum Inventar. Über die geleisteten Sanitätsdienste berichtete der Taktische Führer Matthias Schmidt. Die Statistik für 2018 weist 470,5 geleistete Stunden aus, im Jahr vorher verzeichnete man 1983 Stunden. Die Zahl ist deshalb höher, weil die Helfer zum nur alle zwei Jahre stattfindenden Wiesenfest an allen Tagen bereit standen. Ferner galt es 2017 drei große SEG-Einsätze zu bewältigen. Im letzten Jahr unterstützten die Helmbrechtser Rotkreuzler gemeinsam mit anderen Abteilungen aus dem BRK-Kreisverband u.a. den Frankenwald-Wandermarathon. „Die Zusammenarbeit mit Bergwacht, Wasserwacht und anderen Organisationen war super“, stellte Schmidt fest. Schon sprichwörtlich ist die gute Betreuung durch den örtlichen Sozialdienst beim viermal jährlich stattfindenden Blutspenden. Den Bericht der zur Versammlung verhinderten Abteilungsleiterin Renate Haberzettl verlas Bernd Lihl. Den Ausführungen war zu entnehmen, dass als Aufenthaltsraum bei den Terminen nun die ehemalige Wohnung im Rotkreuzheim genutzt werden kann. 2350 Stunden widmete sich allein im letzten Jahr der Küchenzug seinen Aufgaben, teilte Ingeborg Kießling mit. Sie hätte nichts dagegen, wenn ein paar mehr Leute, die auch menschlich zu der Truppe passen, sich dem Aushängeschild der Bereitschaft anschließen würden. Auf weitere Neuzugänge hofft die von Franziska Niemetz geführte Nachwuchsabteilung. In den Gruppenstunden gibt es jede Menge Spaß, die jungen Leute lernen aber auch Grundlagen der Ersten Hilfe. Anlässlich eines Leistungsvergleiches auf Kreisebene belegte die teilnehmende Helmbrechtser Mannschaft einen ausgezeichneten dritten Platz. Eine wichtige Funktion erfüllen die Helfer vor Ort, die an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr einsatzbereit sind und bei Notfällen oft vor den Notärzten eintreffen und Hilfsmaßnahmen einleiten und vorbereiten können. Allein im letzten Jahr weist die Statistik in diesem Bereich 116 Einsätze aus.

Einen Dank an die Firmen Sell und KH richtete schließlich Matthias Schmidt, denn die Unternehmen stellen ihre Mitarbeiter, die als Helfer vor Ort benötigt werden, im Bedarfsfall frei. Ein weiteres Lob zollte der Redner dem städtischen Bauhof für die stets hervorragende Kooperation.

Stefan Pöhlmann, sowohl Bürgermeister als auch stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender würdigte die ehrenamtliche Arbeit der Helfer, die bei Festen und sportlichen Events, wie beispielsweise dem Volksfahrradtag, dabei sind, um Verletzte zu versorgen oder bei Fußblasen wie auch Insektenstichen den Betroffenen Linderung zu verschaffen. „Ohne euch könnten wir kaum eine Veranstaltung durchführen“, betonte er. Kreisgeschäftsführer Stefan Kögler bedankte sich bei der leistungsfähigen und gut aufgestellten Bereitschaft für die erbrachten Leistungen. Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Matthias Gausche riet dazu, das BRK weiterhin so interessant wie möglich auch für Kinder und Jugendliche zu gestalten, damit die Zukunft der Hilfsorganisation gesichert ist.

Schließlich standen Ehrungen auf der Tagesordnung, wobei Jubilare der Jahre 2018 und 2019 Auszeichnungen erhielten. Folgende aktive Mitglieder bekamen eine Würdigung für ihr langjähriges Wirken: Evelyn Beck, Ruth Lang (20 Jahre), Erna Lauterbach, Juliane Schwiedersky, Eleonore Friedrich (25 Jahre), Lotte Popp, Matthias Schmidt (30 Jahre), Gerhard Braunersreuther, Lothar Haberzettl, Hilde Müller (35 Jahre), Norbert Krügel (45 Jahre), Angelika Krügel, Hans Langheinrich, Gertraud Meister, Erna Leupold, Eva Schloth (50 Jahre), Elsbeth Strobel (65 Jahre).

Bernd Lihl bat in seinem Schlusswort die Mitglieder, junge Leute anzusprechen und diese zu animieren, sich doch einmal von der vielfältigen Arbeit in der BRK-Bereitschaft ein Bild zu machen.