Titel Logo
HS-Lokal
Ausgabe 23/2019
Helmbrechts/Schauenstein -USR-
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Regen- und windgeschützter Helmbrechtser Pelzmärtelmarkt

Gospelchor „Emotions“

Die Mittelschule Helmbrechts war auch auf dem Pelzmärtelmarkt mit einem eigenen Stand vertreten.

In diesem Jahr fand der Helmbrechtser Pelzmärtelmarkt – zumindest zum großen Teil – erstmals unter Dach statt. Denn wegen der negativen Wettervorhersage hatte sich „Helmbrechts aktiv“ entschieden, die Imbissbuden im Freien, aber das Adventsdorf in einer Halle aufzubauen. Das im Besitz der Stadt befindliche Gebäude, in dem früher der Rewe-Markt und später die Stofffabrik ihre Quartiere hatten, bot dafür den idealen Rahmen. An verschiedenen Ständen boten Händler, Vereine, Schulen und Privatleute ihre Waren an, darunter auch viele Sachen, die sich als Weihnachtsgeschenk eignen. Zudem bot der Raum Platz für genug Sitzgelegenheiten. Für gute Unterhaltung sorgte ein musikalisches Rahmenprogramm.

Zunächst stimmte die Gruppe „Akkordeon & friends“ mit faszinierend dargebrachten, weihnachtlichen Weisen auf das Weihnachtsfest ein. Mit einem „Flashmob“ wartete der Gospelchor „Emotions“ auf. Die Sängerinnen strömten aus allen Richtungen zusammen und gaben dann auf gewohnt hohem Niveau gemeinsam Lieder zum Besten. Gefallen konnten auch die Stimmen aus den Chören vom Helmbrechtser Kinderhort und der Otto-Knopf-Grundschule.

In einem Grußwort hieß Bürgermeister Stefan Pöhlmann die Gäste aus nah und fern willkommen. Carola Robert, die zweite Vorsitzende von „Helmbrechts aktiv“, freute sich über den guten Zuspruch, denn schon am Nachmittag hatten sich in der Halle zahlreiche Besucher eingefunden. In der Innenstadt gab es kaum mehr freie Parkplätze. Die Rednerin dankte dem Bauhof und der Firma Themann für die Unterstützung beim Aufbau des Marktes.

Am Abend nahm auf der Bühne ein Engel Platz und erzählte Kindern eine Geschichte, in welcher der heilige Nikolaus eine wichtige Rolle spielte. Tatsächlich erschien wenig später dieser gütige Mann und hatte für die Mädchen und Jungen kleine Präsente dabei.

Für manche Besucher hatte aufgrund des großen Trubels die Veranstaltung eher den Charakter eines Volksfestes statt eines romantischen Weihnachtsmarktes, aber was können die Veranstalter dafür, wenn viele Leute kommen?

Nicht nur am und um die ehemalige Stofffabrik war an diesem Tag einiges geboten, das Oberfränkische Textilmuseum hatte ebenfalls seine Pforten geöffnet, dort sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde für die besinnliche Atmosphäre.