Die Leichtersbacher Musikanten beim Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.
Ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit war das Adventskonzert der Leichtersbacher Musikanten in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Moderator Moritz Zehner begrüßte die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer und leitete über zur Bläserklasse „Tutti Fruttis“, die ein stimmungsvolles kleines Programm präsentierten.
Da Manuela Möller verhindert war, übernahm Daniel Schaub kurzfristig den Dirigentenstab und führte die Gruppe souverän durch ihren Auftritt. „Wahnsinn, was ihr hier abgeliefert habt. Ein großes Dankeschön an eure Ausbilder – vor allem an Manu, die jede Woche mit euch übt.“ lobte Christoph Emmert, Dirigent der Leichtersbacher Musikanten den Nachwuchs, bevor er den Hauptteil des Konzerts eröffnete.
Mit gefühlvollen und modernen Stücken – darunter „The Rose“, „I belive I can fly“ sowie Musik aus „Herr der Ringe“, sorgte die Kapelle für eine abwechslungsreiche Klangreise. Ein besonderes Highlight bot ein Ensemble aus sieben Musikerinnen und Musikern, das so noch nie zuvor gemeinsam gespielt hatte. Emmert, sichtlich stolz, sagte: „Bei mir geht heute das sechste Adventstürchen auf – was für eine tolle Überraschung!“
Mit „Fairytale of New York“ wandte sich die Kapelle einem anspruchsvollen Stück zu, das die Musiker bravourös meisterten. Ganz besonders war ein kleines Solo der siebenjährigen Helena Kirchner, die mit der Triangel den Auftritt bereicherte. „Sie musste einmal mit ihrem Papa mit in die Probe – und da haben wir sie gleich eingebunden“, erzählte Emmert. Außerdem begrüßte er zwei Rückkehrerinnen in der Kapelle – Jessica Schilling und Nicole Karg, die nach längerer Pause nun wieder Teil der Kapelle sind. Sein Dank galt auch dem Vorstandsteam: „Ein Verein lebt nur, wenn Menschen sich für das Ehrenamt engagieren.“
Nach der schwungvollen Zugabe „All I Want for Christmas“ kamen zum gemeinsamen Abschluss die Leichtersbacher Musikanten und die Bläserklasse noch einmal zusammen und ließen die ganze Kirche bei „Im Advent, im Advent“ und „Stern über Bethlehem“ mitsingen. Dieser Moment zeigte, wie Musik Menschen verbindet und machte die Vorfreude auf Weihnachten spürbar. Mit den Worten „Vielen Dank, ohne euch wäre das alles nicht möglich“ beendete Moritz Zehner das Konzert.