Ende August haben sich die pädagogischen Mitarbeiter*Innen an sogenannten Planungstagen zusammengesetzt. Es wurde über das vergangene Jahr reflektiert und für die kommende Zeit geplant. Dabei hat sich wieder ein Schwerpunktthema für uns herauskristallisiert.
Wir stellen fest, dass unsere Gesellschaft in einer Zeit lebt, in der spirituell-religiöse Themen immer mehr verkümmern bzw. nicht mehr gelebt werden. Doch gerade Kinder brauchen spirituell-religiöse Erfahrungen und Anregungen, die ihnen Halt und Sicherheit geben.
So wollen wir verstärkt zu diesem Themenbereich Bildungsangebote setzen.
Es wurde passend zum Thema ein neues Lied mit den Kinder erarbeitet: „Wir sind Kinder einer Welt...“ Dies wird zu verschiedensten Gelegenheiten immer wieder im ganzen Haus laut zu hören sein.
Wir erzählen regelmäßig biblische Geschichten über das Jahr verteilt, um unsere Kinder mit dem Christentum und den damit verbundenen Ritualen vertraut zu machen.
Nun beginnt der Herbst - die dunkle Jahreszeit, die Nächte werden länger. Deshalb haben wir gerade den Schwerpunkt: „Vom Dunkeln ins Licht“.
Eine Anknüpfung an das Jahresmotto der kath. Pfarreiengemeinschaft „Herr öffne uns für Dein Licht“. Denn wir verstehen uns als kath. Einrichtung als ein Teil der Kirchengemeinde.
Aktuell haben wir im Kindergarten gerade eine Geschichte gehört: „Wie die Sonne in das Land Malon kam“. Menschen die einsam und in Dunkelheit leben finden wieder zueinander und in Gemeinschaft können sie die Sonne wieder entdecken.
Auch die Gestaltung unserer Laternen für den diesjährigen Martinszug haben wir bewusst zu dem Thema „Vom Dunkeln ins Licht gestaltet“. Alte Plastikflaschen erstrahlen durch mit Sternen bemaltes/ beklebtes Papier am Martinsumzug in der Dunkelheit der Nacht.
Es gibt für das laufende Kindergartenjahr noch so einige Ideen und Aktionen die wir gemäß des Schwerpunktthemas zusammen mit den Kindern umsetzen wollen. Lassen sie sich überraschen… Das ein oder andere können sie dann im Oberleichtersbacher dazu lesen.
Alle zusammen sollen wir immer wieder erfahren: „Wir sind Kinder einer Welt“