Im bewährten Zwei-Jahres-Rhythmus hieß es für den MSV Modlos in den diesjährigen Faschingsferien wieder: Skier einpacken und gemeinsam in Richtung Wagrain aufbrechen. Die Tradition lebt weiter – und das mit großem Erfolg. Zuletzt hatte der Verein vor zwei Jahren zur Skifreizeit eingeladen und knüpfte damit an eine lange und lebendige Geschichte an, die bereits bis in das Jahr 1972 zurückreicht. Seither sind diese mehrtägigen Skifahrten fester Bestandteil im Jahreskalender des Vereins, und selbst eine Corona-Zwangspause konnte sie nicht brechen.
Ziel ist seit über fünf Jahrzehnten unverändert Wagrain auf 1.660 Metern Höhe. Dort werden die Modloser von der Familie Gruber mit viel Herzlichkeit empfangen. Zwischen vielen Vereinsmitgliedern und der Wirte-Familie ist über die Jahre hinweg ein enges, ja freundschaftliches Verhältnis gewachsen. Für zahlreiche Modloser fühlt sich die Ankunft im Almstadl daher längst „wie heimkommen“ an.
In diesem Jahr machten sich 58 Skifahrer auf den Weg, unter ihnen 40 Erwachsene und 18 Kinder und Jugendliche. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal fünf Jahre alt, der älteste Teilnehmer 68 Jahre. Dabei geht es nicht nur um ein generationenübergreifendes Miteinander. Vielmehr unterstützen sich Jung und Alt ganz selbstverständlich gegenseitig auf und neben der Piste. Weniger erfahrene Skifahrer profitieren von den Routiniers, erhalten hilfreiche Tipps oder auch einmal eine Begleitung bei den ersten Abfahrten. Gleichzeitig bringen die Jüngeren frischen Schwung und Begeisterung mit – eine Mischung, die diese Fahrten so besonders macht.
Organisiert wurde die Skifreizeit erneut mit großem Engagement von Lisa Wiesner und Stephanie Meinecke. Mit viel Einsatz im Vorfeld sorgten sie dafür, dass alle Abläufe reibungslos ineinandergreifen konnten.
Belohnt wurde die Reisegruppe mit drei traumhaften Skitagen. Ob sportlich ambitioniert auf den Pisten, bei gemeinsamen Pausen auf der Hütte oder bei geselligen Abenden mit viel Lachen und echter Hüttengaudi – die Zeit verging wie im Flug. Gerade diese Mischung aus sportlicher Aktivität und kameradschaftlichem Beisammensein macht den besonderen Reiz der MSV-Skifreizeit seit Jahrzehnten aus.
Der MSV hat in diesem Jahr mit einem finanziellen Zuschuss alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren unterstützt und damit Familien die Teilnahme erleichtert. Diese besondere Förderung unterstreicht den hohen Stellenwert der Nachwuchsarbeit im Verein.
Eines ist für viele schon jetzt klar: Die Vorfreude auf das nächste Mal hat längst begonnen. Auch 2028 soll es wieder nach Wagrain in das Almstadl gehen – damit eine Tradition weiterlebt, die seit mehr als 50 Jahren das Vereinsleben des MSV Modlos bereichert und Generationen miteinander verbindet.