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Amtsblatt der Gemeinde Wenzenbach
Ausgabe 9/2018
Kirchliche Nachrichten
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Ministrantenwallfahrt nach Rom

Gruppenfoto mit Bischof Rudolf Voderholzer im Lateran

Es ist Sonntagmorgen, viertel vor 4 und vor dem Feuerwehrhaus in Wenzenbach sammeln sich die ersten verschlafenen Gestalten voller Vorfreude auf die kommende Fahrt. Die frühen Stunden im Bus verbringen die Meisten von uns mit schlafen, bevor der erste Beat alle aus ihren Träumen reißt. Zusammen mit den Ministranten aus Bernhardswald, Irlbach und Hainsacker folgen viele lustige Stunden Busfahrt, in denen die ersten Kontakte geknüpft werden.

Pünktlich zum Abendessen kommen wir in unserer Unterkunft in Rom an. Nach einer viel zu kurzen Nacht fahren wir, frisch gestärkt mit Crossaints und Kaffee, zum Eröffnungsgottesdienst in der Lateranbasilika, die uns auf das Motto: „Suche Frieden und jage ihm nach“ einstimmt. Mit dem geistlichen Segen machen wir uns kurz darauf auf, um die Hauptstadt Italiens zu erkunden und uns auf der Kuppel des Petersdoms einen gigantischen Ausblick über die römischen Bauwerke zu verschaffen. Abends freuen sich alle nur noch über eine kalte Dusche, die Klimaanlagen in den Zimmern und ein gemeinsames Beisammensitzen. Am darauf folgenden Tag brechen wir voller Erwartungen auf, um das alte Rom kennen zu lernen. Nach einem typisch italienischen Mittagessen in der Stadt freuen wir uns zusammen mit 60.000 anderen Ministranten aus aller Welt auf die Papstaudienz am Petersplatz, die trotz der großen Hitze ein einmaliges Erlebnis ist. Der letzte Höhepunkt des Tages ist das nächtliche Rom, durch das wir von unseren Busbegleitern geführt werden. Der Mittwoch ist durch die Einteilung in drei Neigungsgruppen auf die Wünsche jedes Einzelnen abgestimmt, so können die einen auf dem Trastevere Berg die Sonne genießen, während eine weitere Gruppe die Vatikanischen Museen besucht und die dritte die römische Innenstadt weiter erkundet, bevor die ganze Busgruppe am Nachmittag wieder zusammen kommt und im Blind Date eine andere Pfarrei aus Deutschland kennen lernt.

Der letzte Tag unseres Romaufenthalts beginnt mit dem Abschlussgottesdienst in St. Paul vor den Mauern mit unserem Weihbischof Graf. Anschließend fahren wir gut gelaunt ans Meer, wo wir unseren letzten gemeinsamen Nachmittag verbringen. Als wir am Freitag aufwachen sind wir uns alle einig: die Zeit ist viel zu schnell vergangen, denn schon warten die Busse vor unserer Unterkunft, die uns zurück nach Hause bringen, wo wir abends gegen 22 Uhr mit dem Glockengeläute der Kirche St. Peter Wenzenbach von unseren Eltern empfangen werden. Bedanken möchten wir uns noch bei unseren Busbegleitern, die uns sicher durch Rom geführt haben, bei unseren Betreuern Maria und Rudi, die immer für uns da waren, bei unserem Pfarrvikar Kopp für die großzügige Eisspende, die uns zusammen mit den römischen Trinkbrunnen immer wieder abgekühlt hat und bei Herrn Pfarrer Babel für den Reisesegen und den stimmungsvollen Empfang.

Rebecca Aigner