von Roman Bauer
Jedes Jahr im Advent treffen sich viele ehrenamtliche Helfer im Heimatmuseum um den traditionellen „Christbaum aus der guten alten Zeit“ zu schmücken.
Sabine Arlt, Heidi Klos und Monika Bauer opfern viel Freizeit und verzieren
den Weihnachtsbaum mit selbstgebackenen Zuckerstückeln, goldfarbenen
Nüssen und handgebastelten Strohsternen. Mehr als 200 Äpfel werden um den Stamm gewickelt. Am Stiel eines jeden einzelnen Apfel muss vorab ein roter Faden befestigt werden. Für die Weihnachtsausstellung betreibt Waltraud Kühnhauser viel Aufwand. Die schönen – zum Teil altertümlichen – Leihgaben vom Stadtarchiv Weiden müssen in den Glasvitrinen passend integriert werden.
Alle Räume erstrahlen in weihnachtlichem Glanz. Der Duft von Tanne und
frischem Moos erstreckt sich über die gesamte Etage. Nachdem das Moos in der Dauerkrippenausstellung mittlerweile seine grüne Farbe verloren hat,
entschlossen sich Werner Pankotsch, Helmut Glaser und Erwin Klotz das blasse Moos auszutauschen. Die original Oberpfälzer Heimatkrippe mit orientalischer Stadt, die Südtiroler Krippe und der Rosenkranzweg zum Fahrenberg mit der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung erstrahlte nun wieder, dank der rührigen Heimatfreunde, in einem neuen frischen Gewand. Aufgrund des großen Besucherandranges war die Weihnachtausstellung mit dem historischen Christbaum bis Maria Lichtmess geöffnet und der Öffentlichkeit zugänglich.