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Waldthurner Markt- und Dorferneuerungsblatt
Ausgabe 5/2026
Was rührt sich in unserer Marktgemeinde
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Was rührt sich in unserer Marktgemeinde

Bild: Zahnärztin Juliana Reis (Dritte von links) und Bianca Hartwig (Mitte), das Praxisteam sowie stellv. Bürgermeister Roman Bauer und Petra Reil von der Waldthurner Marktverwaltung (rechts).

25 Jahre Zahnarztpraxis Dr. Juliana Reis in Waldthurn – Ein Vierteljahrhundert Engagement für gesunde Zähne

von franz voelkl

Ein besonderes Jubiläum konnte kürzlich die Zahnarztpraxis von Dr. Juliana Reis und zugleich die Mitarbeiterin Bianca Hartwig feiern.
Seit 25 Jahren steht die Praxis und zugleich die Mitarbeiterin für zuverlässige zahnmedizinische Versorgung in der Marktgemeinde Waldthurn und darüber hinaus. Als treue Mitarbeiterin steht Bianca Hartwig aus Waldkirch (Gemeinde Georgenberg) ebenfalls genau seit 1. April 2001 zur Seite. So feierten Bianca Hartwig zusammen mit ihrer Chefin das Arbeits- und Zahnarztpraxis – Jubiläum.

Mitarbeiterinnen und Vertreter der Gemeinde würdigten dieses Ereignis und blickten gemeinsam auf die Anfänge und die erfolgreiche Entwicklung der Praxis zurück.

Stellv. Bürgermeister Roman Bauer erinnerte sich noch gut an die Einweihung vor einem Vierteljahrhundert. Damals, im Jahr 2001, habe durchaus die Frage im Raum gestanden, ob sich eine Zahnarztpraxis in Waldthurn etablieren könne und genügend Patienten kommen würden. Heute sei klar: „Es war die richtige Entscheidung.“

Bauer dankte Juliana Reis für „25 Jahre zahnmedizinischen Dienst, 25 Jahre Hilfsbereitschaft, 25 Jahre Dienst am Nächsten und 25 Jahre als treue Arbeitgeberin“.

Für Bianca Hartwig sei die Ehrung eine „Überraschung des Tages“, wie sie schmunzelnd sagte. Praxisinhaberin Juliana Reis sprach ihr einen besonderen Dank für die jahrzehntelange Treue und ihr Engagement aus.

 

 

Auf die Glückwunschkarte hat Petra Reil von der Marktverwaltung passend geschrieben.

„25 Jahre – das ist nicht nur Silber, sondern Gold für die Zähne. 25 Jahre strahlendes Lächeln.“

Der Blick zurück zeigt, wie dynamisch die Anfangszeit verlief. Bereits am 1. April 2001 begannen Juliana Reis und Bianca Hartwig mit dem Einrichten der Praxisräume. Noch bevor offiziell behandelt werden durfte, meldeten sich schon die ersten Patienten. „Ich musste die Menschen damals fast bremsen“, berichtete sie. Erst ab dem 16. April 2001 durfte sie offiziell behandeln, doch schon zuvor wurden beispielsweise Prothesenreparaturen durchgeführt.

Die Entscheidung, sich in Waldthurn niederzulassen, erwies sich als voller Erfolg. „Es ging von null auf hundert – genau so, wie ich es mir erhofft hatte“, so Reis im Rückblick. Heute betreut die Praxis ein großes Einzugsgebiet mit Patienten aus Waldthurn, Georgenberg, Irchenrieth, Michldorf, Weiden und auch aus Neunburg vorm Wald. Sogar ein internationale Patient aus London fand bereits den Weg in die Oberpfälzer Praxis.

Glücksfall

Ein wichtiger Abschnitt der Praxisgeschichte war auch die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Norbert Anzer, der zwölf Jahre lang Teil des Teams war und später gemeinsam mit seiner Frau eine eigene Praxis in Pressath übernahm. „Er war ein echter Glücksfall“, betonte Reis. Die Praxis ist nicht nur medizinischer Anlaufpunkt, sondern auch Ausbildungsbetrieb: Insgesamt acht Auszubildende wurden in den vergangenen 25 Jahren begleitet und in den Beruf eingeführt. Aktuell besteht das Team aus fünf Mitarbeiterinnen.

Persönliche Verbindungen

Die Praxisgründung fiel noch in die Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Franz Bergler und war eine seiner letzten Amtshandlungen. Für Juliana Reis selbst ist Waldthurn längst mehr als nur ein Arbeitsort. Eine besondere persönliche Verbindung besteht zudem durch ihre Familie. In dem Haus, in dem sich heute die Praxis befindet, wurde ihre Mutter Roswitha geboren. Auch die Unterstützung ihrer Eltern spielte eine wichtige Rolle, insbesondere in der Anfangszeit mit ihrer jungen Familie.

Zum Jubiläum zog die Zahnärztin ein durchweg positives Fazit: „Es war die beste Entscheidung, nach Waldthurn zu gehen.“ Gleichzeitig gab sie jungen Zahnmedizinern einen klaren Rat mit auf den Weg: „Ich kann jedem Absolventen empfehlen, aufs Land zu gehen – hier gibt es ein großes Einzugsgebiet und viele Chancen.“