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Waldthurner Markt- und Dorferneuerungsblatt
Ausgabe 7/2019
Aus dem Marktrat wird berichtet
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Marktratssitzung vom 27.06.2019

Von Tanja Pflaum

Die Juni-Sitzung des Marktgemeinderates ging, angesichts der fast tropischen Temperaturen, in kürzester Zeit über die Bühne. Bürgermeister Josef Beimler schickte sich an, die einzelnen Punkte „nicht unnötig in die Länge zu ziehen“.

Mehrere Tagesordnungspunkte betrafen erneut die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Anwesen Marktplatz 2, 7 und 13. So wurde die Vereinbarung zwischen dem Markt Waldthurn und der Teilnehmergemeinschaft (TG) Waldthurn 3 bezüglich der Kostenbeteiligung für die Abbrucharbeiten an den drei Gebäuden einstimmig genehmigt.

Insgesamt belaufen sich die voraussichtlichen Kosten auf 154 196, 63 Euro. Die Kostenbeteiligung der TG beträgt 132 609, 10 Euro (entspricht 86 Prozent). Für die Gemeinde bleibt somit eine Restsumme in Höhe von 21 587, 53 Euro.

Für das Anwesen Marktplatz 2 wurden die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallationsarbeiten an die Firma Daubenmerkl, Waldthurn vergeben (Kosten brutto: rund 130 000 Euro). Eine weitere erfreuliche Nachricht hatte Bürgermeister Beimler bezüglich dieses Anwesens noch zu verkünden: „ Die Gerüstbauarbeiten können vergeben werden!“ Das günstigste Angebot kam von der Firma Nordbayerischer Gerüstbau, Bernhard Keck aus Plößberg in Höhe von 12 161, 80 Euro.

Auch das Angebot des Bayernwerks bezüglich der Einrichtung von neun Brennstellen (Straßenbeleuchtungsanlage) im Baugebiet „Am Badeweiher 3“ wurde einstimmig angenommen. Die Kosten betragen 19 025, 97 Euro.

Bezüglich des Bayerischen Mobilfunk-Förderprogramms lag ein Schreiben der Regierung der Oberpfalz vor. Darin steht geschrieben, dass die zugrundeliegende Karte der Sprachmobilfunkversorgung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums keine weißen Flecken aufweist. Daher sei die Voraussetzung für eine Förderung nicht gegeben. Im Interesse einer Verbesserung der Versorgung im Gemeindegebiet - es finden sich trotz allem noch Stellen, an denen der Handyempfang sehr schlecht bis gar nicht möglich ist - habe man allerdings die Netzbetreiber befragt, ob sie einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in der Gemeinde planen würden - mit einem positiven Ergebnis. Die Telekom wäre bereit, ohne Förderung in die Mobilfunkversorgung zu investieren. Die Standortsuche für einen Sendemast, der voraussichtlich innerhalb der kommenden drei Jahre in Betrieb genommen wird, ist derzeit eingeleitet. Die Telekom wird auf die Gemeinde zukommen, um einen geeigneten Standort zu finden. Das Gremium nahm dieses Angebot einstimmig an.

Für die Einstellung eines gemeinsamen Datenschutz-Informationssicherheitsbeauftragten im Zuge der Interkommunalen Zusammenarbeit sprachen sich die Markträte ebenfalls einstimmig aus. Keine Gegenstimmen gab es auch beim Bauantrag von Katharina Beer und Stephan Rosner, Weiden (Umbau des bestehenden Wohnhauses Albersrieth 24 mit neuen Erkern und Aufstockung der Garage, Anbau eines Balkons mit Überdachung).

In seinen Mitteilungen informierte der Rathauschef über die Abbrucharbeiten im Bereich des Anwesens Marktplatz 13, die in vollem Gange sind. „Alle Nachbargebäude stehen noch, es müssen allerdings ein paar Verputzarbeiten ausgeführt werden“, so Beimler. In den nächsten Tagen möchte er dort außerdem mit dem Bauausschuss eine Ortsbegehung durchführen. „Die Baumeisterarbeiten im Bereich des Anwesens Marktplatz 2 wurden am Montag, dem 24.06., von der Firma Bauer aus Niedermurrach aufgenommen“, informierte er weiter. Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Am Badeweiher 3“ durch die Firma Scharnagl, Weiden, beginnen am 8. Juli, teilte Beimler außerdem mit. Beimler gab auch weiter, dass der Haushaltsplan 2019 vom Landratsamt Neustadt/WN vorbehaltlos genehmigt wurde.

Im Anschluss an die Ausführungen des Gemeindeoberhauptes waren die Markträte an der Reihe. Michael Steiner schlug vor beim Treffen des Bauausschusses auch die Waldaustraße zu besichtigen. Ein Anwohner hat Teerschäden und gesenkte Kanaldeckel gemeldet. Martin Troidl wurde angesprochen, dass das Vorfahrtsschild an der Bernriether Straße von Sträuchern verdeckt wird und bat, bezüglich der Verkehrssicherung, diesen Missstand zu beheben. Michael Troidl sprach kurz das Temposys-Gerät an, dass momentan im Schützengarten angebracht ist. Man müsse eventuell die Tempo-Einstellung überprüfen, da es sich dort um einen „30er-Bereich“ handelt und das Gerät auch bei Tempo 50 „noch lächelt“ - nach Aussagen der Anwohner. Alois Weig meldet einige dürre Äste am „Kreuz-Baum“ in Ottenrieth, die entfernt werden müssten. Bürgermeister Beimler erklärte, dass es sich bei dem Baum um ein Naturdenkmal handle und er auf keinen Fall Äste absägen werde: „ Das geben wir an die Untere Naturschutzbehörde weiter.“ Georg Wittmann erinnerte erneut an den Weg am Schnakenbühl, der immer weiter zu wachse. Beimler versprach die „Abteilung Grün“ vorbeizuschicken. Roman Bauer erinnerte abschließend an den „Tag der Blühwiesen“ mit Mathilde Müllner am 7. Juli. Es werden verschiedene Blühwiesen und -streifen ab der Schreinerei Bäumler Richtung Schwarzenbach „bewandert“. Weiter sprach er ein großes „Dankeschön“ an die Bauhofmitarbeiter aus: „ Ich wollte das schon länger einmal sagen - beim Maibaumaufstellen des OWV haben sie uns beispielweise kurzfristig aus der Patsche geholfen und auch bei vielen anderen Gelegenheiten sind sie immer ‚im Einsatz‘“. Zur Erklärung: Kurz bevor der Maibaum aufgestellt wurde, stellten die OWV -Mitglieder fest, dass bei einem Kranz zwei Aufhängungen gerissen waren. „Ohne viel Aufhebens wurde der Schaden vom Bauhof behoben“, erzählte Bauer