Die "ehemalige 4. Klasse"
1. Klasse
Die zweiten Klassen
Die 3. Klasse
Abschiedsrede der 4. Klasse
von franz voelkl
Rektorin Carina Hartwig richtete zunächst ihre Worte an die vierte Klasse. Vier Jahre habe man gemeinsamen Unterricht, Pausen, Lernfortschritte und unzählige kleine Siege erlebt. Neugier, Mut, Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft, füreinander da zu sein, seien entstanden. Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeitende hätten immer wieder gemeinsam Räume geschaffen, in denen Lernen Freude macht und Fehler als Schritte auf dem Weg gesehen werden. Die Unterstützung der Eltern, das Engagement des Elternbeirats sowie die Geduld und Fachkenntnis der Lehrkräfte hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich wohlfühlen konnten.
Die Verabschiedung sei der Beginn einer neuen Etappe. Die Schülerinnen der ersten Klasse sangen ein Lied, die Klassen 2a und 2b hatten ein Glücksgedicht parat und die dritte Klasse führte zu Ehren ihrer „Kollegen“ einen Glückstanz auf. Klassenelternsprecherin Barbara Stahl und Elternbeiratsvorsitzende Vanessa Ertl dankten auch den Eltern für die Unterstützung und Ertl übergab an jedes Viertklässler-Kind einen kleinen Engel, der ihnen für die Zukunft Kraft geben solle. Verschiedene Lehrkräfte wie Sigrid Windisch, Jessica Ertl, Ute Vitzthum und Anna Buchberger wurden verabschiedet.
Als neuer Hausmeister wurde der 50-jährige Robert Barth aus Waldthurn vorgestellt, dem die Rektorin entsprechende Kopfbedeckungen für die Arbeiten im Freien übergab.
Ein weiterer emotionale Höhepunkt der Feier stand ganz im Zeichen einer echten Institution. Nach 35 Jahren pflichtbewusster Hausmeistertätigkeit wurde Lothar Schön aus Lennesrieth feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nachdem er Tage zuvor bereits in der Kindertagesstätte St. Josef als „die gute Seele Hausi“ gebührend verabschiedet worden war, fand nun auch an der Grundschule ein grandioser Abschied statt.
„Frag doch einfach den Lothar. Der kriegt das schon hin. Der weiß Bescheid!“, war laut Rektorin Carina Hartwig oft die ultimative Lösung für Probleme aller Art.
Hartwig lobte besonders seine ganz eigene „Lothar-Art“: ein offenes Ohr für jeden, unendliche Geduld, handwerkliches Geschick und eine ansteckende Gelassenheit, die dem gesamten Team im oft hektischen Schulalltag guttat.
Als „Danke für all die Jahre“ setzte man ihm eine Königskrone auf und platzierte ihn schließlich auf einem Thron und sang für ihn das Abschiedslied „Danke für all die Jahre“. Die Mädchen und Buben hatten Schilder mit dem Bild des beliebten Hausmeisters dabei. Die ganze Schulfamilie verabschiedete sich mit einem Abklatschen – High Five – von Lothar Schön.
Abschiedsrede für unseren Hausmeister, Lothar Schön
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste, und vor allem, lieber Lothar Schön, heute sagen wir als Schulteam: Danke für viele Jahre voller Einsatz, Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit. Ein Tag, an dem uns ganz deutlich wird, dass wir jemanden verabschieden, der für uns weit mehr war als lediglich "der Hausmeister".
Denn ganz ehrlich: Wenn irgendwo ein Problem auftauchte, war unser erster Gedanke oft: "Frag doch einfach Lothar. Der kriegt das schon hin. Der weiß Bescheid!“ Und wirklich – meist war es auch so.
Ob eine Tür klemmte, eine Heizung zu warm war, eine Lampe flackerte, Möbel transportiert werden mussten oder irgendwo eine kreative Lösung gefragt war – du warst da. Und zwar nicht nur mit Werkzeug, sondern auch mit Ideen, Geduld und einer großen Gelassenheit, die uns allen guttat.
Deine ganz besondere Lothar-Art war besonders schön für uns. Du hattest immer ein offenes Ohr. Du hast zugehört, geholfen und jedem das Gefühl gegeben, dass du seine Anliegen wichtig nimmst. Man konnte sich auf dich einfach verlassen. Verlässlichkeit ist ein großes Wort. Bei dir aber genau das Richtige. Du hast Verantwortung übernommen. Viele Dinge liefen einfach deshalb so gut, weil du im Hintergrund dafür gesorgt hast. Neben all den Reparaturen und den unzähligen Handgriffen gibt es etwas, das man nicht in Arbeitsstunden messen kann: Du hast mit deiner freundlichen Art unser Miteinander als schulisches Team mitgeprägt.
Du warst jemand, den man gerne gesehen hat. Jemand, dessen leises Lächeln ansteckend war. Jemand, der einfach da war. Für uns und mit uns. Gerade solche Menschen machen einen Arbeitsplatz zu einem Ort, an dem man sich gleich wohlfühlt. Du warst einer dieser Menschen. Dafür möchten wir dir heute von Herzen danken.
Danke für deine Geduld, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit.
Danke für unzählige kleine Gesten, die unseren Alltag um Vieles leichter gemacht haben. Es sind oft gerade diese kleinen Dinge, die die größte Wirkung haben.
Lieber Lothar, mit deinem Ruhestand beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Zeit für dich, deine Familie und deine Hobbys. Wir wünschen dir Gesundheit, viele schöne Erlebnisse, entspannte Tage und ganz viel Freude an allem, was vor dir liegt.
Natürlich freuen wir uns für dich. Aber wir wären nicht ehrlich, wenn wir nicht auch sagen würden: Du wirst uns fehlen. Sehr sogar!
Im Namen von uns allen möchten wir dir heute von Herzen Danke sagen. Danke für alles, was du für uns getan hast. Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir von Herzen alles Gute, Gesundheit, Glück und jeden Tag einen Grund zum Lächeln.