Titel Logo
Mitteilungsblatt des Marktes Weiltingen LK Ansbach
Ausgabe 10/2023
Aktuelle Vorlauftexte
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe
-

Aus dem Marktgemeinderat

In der Sitzung am 11.09.2023 wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt.

Einer formlosen Bauvoranfrage im Baugebiet Frankenhofen I stimmte der Marktgemeinderat zu. Die benötigten Befreiungen werden beim Einreichen des Bauantrages erteilt.

Der Marktgemeinderat beschloß eine Anpassung der Kosten für die Verlegung von privaten Stromkabeln und privaten Gasleitungen auf gemeindlichem Grund in Verbindung mit dem Beschluss vom 11.12.2012 für die Kosten der Verlegung nicht vom Grundversorger errichteten Stromkabeln oder Gasleitungen:

->

bis 100 kW einmalig 150,00 € inkl. 20 Meter Leitungslänge und ab dem 21. Meter pro laufenden Meter 1,00 €/Jahr

->

ab 101 kW bis 1.000 kW einmalig 300,00 € inkl. 20 Meter Leitungslänge und ab dem 21. Laufmeter 1,50 €/Jahr

->

ab 1.001 kW bis 10.000 kW einmalig 500,00 € inkl. 20 Meter Leitungslänge und ab dem 21. Laufmeter 2,00 €/Jahr

->

für Verwaltungskosten werden einmalig 150,00 € fällig

->

für das Aufstellen besonderer Anlagenteile (beispielhaft Zählerschrank, Netztrennstelle, Verteiler oder ähnliches) wird 200,00 € pro angefangenem m² erhoben

Für die Verwertung des anfallenden Klärschlamms in der geplanten Kläranlage wurden dem Marktgemeinderat vier mögliche Varianten vorgelegt. Dieser entschied sich für den Neubau der Becken für die Lagerung des Klärschlamms und einer anschließenden Fremdpressung des Schlamms.

Der Marktgemeinderat erhöhte die Bauplatzpreise für die vollerschlossenen Grundstücke in den Ortsteilen Frankenhofen und Veitsweiler ab dem 01.11.2023 von 42 Euro/m² auf 46 Euro/m². Für den Grundstückanschluss des Kanals bleiben die Kosten bei 1.200 Euro je Grundstück und der Bauzwang bei 5 Jahren.

Einer Tempo 30-Zone in Ruffenhofen von der Staatsstraße ausgehend in Richtung Limeseum bis zum Ortsschild wurde zugestimmt.

Die Bürger in Veitsweiler wünschen sich eine Schaukel auf dem Spielplatz und haben dem Markt Weiltingen einen Vorschlag geschickt. Da der Kletterturm spröde wirkt und in die Jahre gekommen ist wurde dafür auch ein Vorschlag abgegeben und für einen Spielturm speziell für Kleinkinder, da es derzeit in Veitsweiler viele Kleinkinder gibt und für diese Altersgruppe keine Geräte vorhanden sind. Die Gemeinde investiert im Jahr 2023 in den Spielplatz in Veitsweiler 5.000 Euro. Es soll versucht werden durch freiwillige Spenden den Betrag zu steigern.

Der Bürgermeister informierte, dass beim Wasserzweckverband Hesselberg aktuell wieder eigenes Personal angestellt ist und über die laufenden Sanierungsmaßnahmen. Ein Strukturkonzept ist in der Entstehung.

Für das Baugebiet Frankenhofen II liegen die Kosten zur Erschließung vor. Diese sind sehr hoch. In einigen Gesprächen mit dem Planungsbüro und Vergleichen mit anderen aktuellen Ausschreibungen wurde klar, dass für eine Kostenminderung der Bereich, der den Kostenanteil der wasserwirtschaftlichen Maßnahmen verursacht, weggelassen werden könnte. Der Bebauungsplan wird nicht geändert. Dieser könnte in zwei Bauabschnitten realisiert werden, wobei es durch die Kostenentwicklung sein kann, dass der BA 2 nicht umgesetzt wird.

Der Marktgemeinderat wurde über schriftlichen Antrag eines Bürgers für eine feste Zusage über den Erschließungszeitraum eines Baugebiets in einem Ortsteil informiert. Für einen Beschluss werden noch Zahlen und Fakten vom Ingenieurbüro benötigt.

In der nichtöffentlichen Sitzung wurde der Auftrag für die Erneuerung der Kläranlage Weiltingen mit dem MOverFlow-System BIOCOS 3-Phasen-Verfahren an eine Firma aus Bayreuth vergeben.

In der Sitzung am 09.10.2023 wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt.

In der Bürgerviertelstunde informierten sich Bauwillige über den Sachstand der geplanten Baugebiete.

Ein Bürger teilte dem Marktgemeinderat mit, dass in Frankenhofen ein Nahwärmenetz geplant ist und rund 70 % der Frankenhofener Bürger Interesse an einem Anschluss haben.

Herr Andreas Egl und Herr Johannes Wüst vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ansbach stellen dem Marktgemeinderat den neu erstellten Forstwirtschaftsplan für den Gemeindewald Weiltingen für die nächsten 20 Jahre vor und übergeben diesen an den Bürgermeister.

Dieser Plan soll Leitfaden für den zuständigen Förster sein und beinhaltet das Ergebnis der Waldzustandsaufnahme, die Beurteilung der bisherigen Bewirtschaftung, die Planung der künftigen Bewirtschaftung, eine Arbeitsplanung und einen Ausblick.

Die Waldfläche des Markt Weiltingen beträgt derzeit 129,9 ha und ist somit um 1,7 ha weniger als bei der letzten Bestandsaufnahme vor 20 Jahren.

Der Markt Weiltingen zählt nach den Städten Dinkelsbühl und Rothenburg im Landkreis zu einen der Kommunen mit dem größten Waldbesitz.

In den letzten 20 Jahren hat sich der Anteil von Nadelholz von 75 % auf 39 % verringert. Der Klimawandel ist deutlich spürbar.

Einer Nutzungsänderung von einer Wagnerei zu einer Fußpflegepraxis in der Oberen Straße wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Frau Grabner von Ingenieurbüro Heller aus Herrieden erläuterte die Planungsstände der Baugebiete beim Markt Weiltingen. Unter Nachrichten aus der Gemeinde befindet sich dazu ein separater Artikel.

Dem TV 1912 Markt Weiltingen wurde Unterstützung bei der Errichtung des Erdwalls an der südlichen Grenze zugesagt. Die Pflanzen sollen zur Verfügung gestellt werden.

Die Verwendung des Gemeindewappens durch Dritte für eine Informationstafel einer auswärtigen Firma wurde untersagt.

Eine Planungsgruppe für den eventuellen Bau eines Feuerwehrhauses soll aus den Kommandanten der Feuerwehren und dem Bauausschuss der Gemeinde bestehen.

Für eine nötige Erweiterung bzw. Neubau der Kita besteht die Planungsgruppe aus dem Bauausschuss.

Der Bürgermeister informierte den Marktgemeinderat über eine freiwillige Zuzahlung von 1.117,40 Euro für das neue Einsatzfahrzeug für die sanitätsdienstliche Schnelleinsatzgruppe der BRK-Bereitschaft Dinkelsbühl.

Bei der geplanten Kläranlage werden jetzt statt der zwei geplanten Becken für die Schlammlagerung und -pressung drei Becken gebaut, wodurch sich die Speicherkapazität um 100 % erhöht und die Kosten der Becken dabei nur 50 % höher liegen.