Bei der Planung neuer Wohnquartiere geht es Projektentwicklern darum, ein generationsübergreifendes Miteinander in einem schönen Umfeld zu ermöglichen.
- Anzeige - txn. Ab Mitte der 2030er Jahre rücken die Babyboomer-Jahrgänge in die Altersgruppe der 80-Jährigen auf. Die Folge: In den 2050er und 2060er Jahren dürften zwischen sieben und zehn Millionen Menschen höheren Alters in Deutschland leben. „Zukunftsorientierte Quartiersentwickler berücksichtigen diesen demografischen Trend bei der Planung“, erklärt Martin Dornieden, Geschäftsführer der Dornieden Gruppe. „Denn viele Menschen teilen den Wunsch, möglichst lange und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben zu können. Dafür benötigt es altersgerechten, barrierearmen Wohnraum.“
Ziel bei der Konzeption von modernen Wohnquartieren ist es, mit bedarfsorientierten Angeboten ein komfortables und lebenswertes Wohnen aller Generationen zu ermöglichen. „Früher haben Quartiersentwickler häufig in erster Linie junge Familien und Paare angesprochen. Heute geht es vielmehr darum, ein generationsübergreifendes Miteinander in einem schönen Umfeld zu ermöglichen“, so Dornieden. Immer öfter tauschten ältere Menschen nach dem Auszug der Kinder das große Eigenheim gegen eine moderne, altersgerechte Wohnung. Private Rückzugsmöglichkeiten seien dann nach wie vor wichtig, aber eben auch soziale Teilhabe. „Gezielte Begegnungsorte wie gemeinschaftlich nutzbare Gärten, grüne Erholungsräume und nachbarschaftliche Treffpunkte wie etwa ein zentraler Quartiersplatz fördern in sozial lebendigen Wohngebieten das Gemeinschaftsgefühl und den Austausch aller Generationen“, erklärt Dornieden. Derartige Kontaktmöglichkeiten seien wichtig, um sozialer Isolation und Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken.