Der Klimaschutzmanager Peter Walker gab einen kurzen Überblick zum Thema Klimaschutzmanagement. Angefangen vom Status Quo und den nächsten Schritten bis hin zu konkreten Fördermöglichkeiten.
Informationen zum Bundesprogramm Anpassung urbaner ländlicher Räume Klimawandel
Weiter stellte Peter Walker das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit Einreichfrist 30. Juni 2026 vor. Diese kann zur Erfüllung der priorisierten Maßnahme M2.9 - Integriertes Klimaanpassungskonzept (NKI Förderung Umsetzung) aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Karlstadt inklusive Zeit- und Förderrahmen passen. Zusätzlich könnte die Umsetzung der Maßnahmen M2.11_Grundsatzbeschluss_Klimafolgenbetrachtung und M2.7_Klimaanpassung in der Bauleitung adressiert werden.
Das Gremium begrüßte die Erarbeitung einer Skizze zur Einreichung in Bezug auf das o.g. Bundesförderprogramm. Sollte eine Förderung in Aussicht gestellt werden, wird nach finanzieller Machbarkeit die notwendige Willensbekundung der Stadt Karlstadt für einen offiziellen Förderantrag in einer Ausschuss- bzw. Stadtratssitzung eingeholt.
Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung
Nach Art. 102 Abs. 2 der Gemeindeordnung (GO) wurde die Haushaltsrechnung innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Haushaltsjahres aufgestellt und durch einen Rechenschaftsbericht erläutert. Daneben gibt der Rechenschaftsbericht auch einen Überblick über den Stand des Vermögens, der Verbindlichkeiten und der Haushaltswirtschaft im abgelaufenen Jahr (§ 81 KommHV). Die Jahresrechnung umfasst die Haushaltsrechnung (SOLL-Abschluss) und den kassenmäßigen Ist Abschluss (§ 77 Abs. 1 KommHV-K). Das Ergebnis der Jahresrechnung wurde am 13. Mai 2026 festgestellt. Die Haushaltsrechnung schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 61.109.172,10 Euro ab und liegt damit um 2.791.172,10 (+4,8 %) Euro über dem geplanten Haushaltsvolumen. Gegenüber dem Haushaltsansatz lag das Rechnungsergebnis für den Verwaltungshaushalt um 5.948.000,26 Euro (+14,9 %) über und für den Vermögenshaushalt um 3.156.828,16 Euro (-17,2 %) unter der Haushaltsplanung. Der Ausschuss nahm den Rechenschaftsbericht ohne Beschlussfassung zur Kenntnis.