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Mitteilungsblatt Gemeinde Frensdorf
Ausgabe 11/2025
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Gemeinde erhält Förderung für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Schlüsselau

Die Bemühungen der Gemeinde waren erfolgreich. Das Amt für ländliche Entwicklung unterstützt den Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Schlüsselau mit einer Gesamtförderung von 397.000 Euro. Dabei werden auch Eigenleistungen der Dorfbewohner den förderfähigen Kosten hinzugerechnet und bezuschusst. Nach Abzug der Förderung beträgt der Eigenanteil der Gemeinde bei errechneten Baukosten von 824.000 Euro noch 427.000 Euro. Durch den Bau des Gemeinschaftshauses sollen in Schlüsselau geeignete Räumlichkeiten für Ortsvereine sowie für Ortsfeste der Bürger geschaffen werden, die es sonst nicht im Ort gibt.

Barrierfreiheit sichergestellt, Wünsche der Dorfgemeinschaft berücksichtigt

Sowohl die Zugänge als auch die Toiletten werden so gebaut, dass auch Menschen mit Behinderungen und körperlichen Beeinträchtigungen dieses Gebäude nutzen können. Das scheunenartige Gebäude aus Holzbauelementen besteht aus einer sog. Warmhalle mit Küche, WCs und Vorraum und einer Nutzfläche sowie einer angegliederten nicht beheizten Kalthalle, die für größere Feste und Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Planung des Gebäudes wurde in enger Abstimmung mit der Bürgerschaft aus

Schlüsselau und den Vereinsvertretern entwickelt.

Mit dem Bau soll baldmöglichst begonnen werden

Mit dem Eingang des Bewilligungsbescheides am 30.09.2025 darf die Gemeinde jetzt auch mit der Umsetzung des Vorhabens beginnen. Das Architekturbüro und der Statiker arbeiten derzeit intensiv an der Ausführungsplanung der ersten Gewerke. Der Gemeinderat beschloss, dass auf der Basis dieser Abstimmungen zeitnah die Ausführungsplanungen und die Leistungsverzeichnisse für die Baumeisterarbeiten und für die Zimmer-, Holzbau- und Klempnerarbeiten erstellt und an Fachfirmen versendet werden sollen.

DJK SC Vorra erhält weitere Förderung

Mit viel Energie und Arbeitskraft baut die DJK SC Vorra an ihrem neuen Umkleidegebäude auf der Sportanlage. Die Gemeinde Frensdorf fördert den Bau mit nachgewiesenen Kosten von 272.000 Euro durch eine weitere Förderrate. Der Gemeinderat hat entschieden, dass der Verein auf der Grundlage der freiwilligen Förderrichtlinie der Gemeinde zu den Fliesenarbeiten und zum Material für die Elektro-Endmontage eine weitere Zuweisung von 5.700 Euro bekommt. Die Gesamtförderung der Gemeinde für das Bauvorhaben liegt damit bei ca. 60.000 Euro.

Gezielte Förderungen von Vereinen und Ehrenamt in der Gemeinde

Seit Einführung der freiwilligen Förderrichtlinien im Jahre 2020 hat die Gemeinde Frensdorf Bauprojekte von Vereinen mit insgesamt 68.000 Euro gefördert, Aktivitäten von Vereinen in der Gemeinde mit insgesamt 163.000 Euro.

Ortsdurchfahrten sollen sicherer werden

Die Gemeinde Frensdorf reagiert auf die zahlreichen Beschwerden, die in den diesjährigen Bürgerversammlungen, aber auch immer wieder persönlich im Rathaus vorgebracht wurden und lässt den Verkehr künftig überwachen. Ziel ist es, die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) in den Ortsdurchfahrten der Gemeindeteile zu erhöhen, aber auch die Aufenthaltsqualität in den Innenorten zu verbessern. Durch gezielte Geschwindigkeitsüberschreitungen soll der überörtliche Verkehr vor allem in den Ortsdurchfahrten in Birkach, Vorra/Abtsdorf, Frensdorf, Reundorf sowie Lonnershof und Wingersdorf gebremst werden. Das beschloss der Gemeinderat in der Oktober-Sitzung.

Bürgerinnen und Bürger werden vorinformiert

Vor Durchführung der Kontrollen sollen Gefahrenpunkte mit speziellen Messgeräten erfasst werden. Dann soll der beauftragte Zweckverband für Verkehrssicherheit Oberpfalz, dem die Gemeinde Frensdorf beitritt, zusammen mit der Polizei und der Gemeinde die Messstellen festlegen. Und, bevor es zu Messungen kommt, sollen Bürgerinnen und Bürger ausreichend über anstehende Geschwindigkeitskontrollen informiert werden. Ziel der Aktion sei es nämlich nicht, Strafzettel zu verteilen und Gelder einzunehmen, sondern die Sicherheit zu erhöhen, so der Bürgermeister. Der Gemeinderat legte abschließend fest, dass auch an Stellen, wo es aus Gründen der Sicherheit geboten ist, der sog. ruhende Verkehr bei Bedarf überwacht werden soll. Dies betrifft vor allem Stellen, an denen die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge durch parkende Fahrzeuge beeinträchtigt wird.