Die von der Gemeinde Frensdorf beauftragte Firma Aarsleff Rohrsanierung GmbH aus Röthenbach a.d. Pegnitz saniert derzeit in den Ortsnetzen Frensdorf, Abtsdorf, Vorra, Untergreuth und Birkach, einen Teil der bestehenden Misch- und Schmutzwasserkanäle u.a. im sog. Inlinerverfahren. In diesem Renovierungsverfahren wird ein mit Harz getränkter Schlauch in den Kanal eingebracht und an die Innenwand der alten Leitung gepresst, wo er dann aushärtet. Diese Sanierungsmethode eignet sich durch die komplette Abdichtung zur dauerhaften Renovierung schadhafter Abwasserrohre ohne aufwändige Erd- bzw. Bauarbeiten. Die dadurch sanierten Kanäle entsprechen qualitativ einem neuen Kanal. Der Kostenumfang für die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten beträgt 580.000 Euro.
Die Arbeiten des ersten Bauabschnittes sollen bis Dezember 2023. abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten kann es zu gelegentlichen Verkehrsbehinderungen kommen. Wir bitten um Verständnis.
In den nächsten Bauabschnitten sollen dann sukzessive weitere Sanierungsarbeiten in den Ortsnetzen Obergreuth, Reundorf sowie die restlichen Kanäle in dem derzeitigen Sanierungsgebiet erfolgen. Die weiteren Sanierungsabschnitte sind dann für 2024 bis 2029 eingeplant.
Finanziert werden diese Sanierungsarbeiten langfristig über die Abwassergebühren. Der Gemeinderat der Gemeinde Frensdorf hat in seiner Sitzung am 18.04.2023
über die Finanzierungsmethode beraten und entschieden, auf eine Erhebung von Einmalbeiträgen (Verbesserungsbeiträgen) zur Finanzierung dieser umfangreichen Sanierungsmaßnahmen mit geplanten Kosten von 4,1 Mio. Euro zu verzichten. Stattdessen sollen die anfallenden Kosten langfristig über Abwassergebühren gedeckt werden. Derzeit ermittelt ein von der Gemeinde Frensdorf beauftragtes Fachbüro die Gebührensätze für den neuen Gebührenzeitraum 2024 – 2027. Über die Festsetzung der Gebühren, die ab 1. Januar 2024 gelten, entscheidet der Gemeinderat nach Vorlage der Gebührenkalkulation.