Nachdem im Frühjahr die Gemeinderäte der 15 Mitglieds-Kommunen über eine Verlängerung der Öko-Modellregion Günztal abgestimmt haben, steht die Entscheidung nun fest: die Öko-Modellregion wird um weitere drei Jahre bis November 2027 verlängert. Von den 15 beteiligten Kommunen haben sich 13 für eine Fortführung des Projekts ausgesprochen. Die Gemeinden Ungerhausen und Untrasried haben entschieden, sich in der neuen Förderperiode nicht mehr zu beteiligen. Die Verlängerung der Förderperiode ist ein wichtiger Schritt, um die bereits erzielten Fortschritte zu verstetigen und weiter auszubauen.
Ideen-Workshop mit Günztal-Akteuren bringt neue Impulse
Neben der Zustimmung der Kommunen für eine Fortführung, musste dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus ein neues Konzept mit Projektplan vorgelegt werden. Dafür veranstaltete die Öko-Modellregion im Mai einen Ideen-Workshop, an dem Akteure aus dem Günztal aus den Bereichen Bio-Landwirtschaft, -Verarbeitung, -Vermarktung, Gastronomie sowie Vertreter aus Politik und Verbänden teilnahmen. Ziel war es, neue Ideen und Impulse zu entwickeln. Neu in den Fokus kommen beispielsweise Bio-Rindfleisch und Bildungsangebote sollen weiter ausgebaut werden.
Verstetigung aktueller Projekte
Erfolgreiche Projekte wie „Alte Allgäuer Getreidesorten“ und die Bio-Brotbox Aktion werden weiter fortgeführt. Auch in dem Bereich Einsatz regionaler Bio-Produkte in der Außer-Haus-Verpflegung gibt es noch viel Potenzial. Durch die Verlängerung kann auch die Öko-Kleinprojekteförderung weiter angeboten werden. In den letzten drei Jahren wurden dreizehn Kleinprojekte mit über 71.000 € Fördergeldern in den Bereichen der regionalen Bio-Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung direkt unterstützt.
Weitere Informationen: oekomodellregion-guenztal.de.