Die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes in Schwanfeld hatte ihre Mitglieder zu einem gemeinsamen Abend eingeladen – ein Anlass, der nicht nur dem Austausch, sondern vor allem auch dem Dank und der Anerkennung gewidmet war. Bereitschaftsleiter Thomas Kossner eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden herzlich, auch im Namen seines Stellvertreters Tobias Teichmann. In seinen einleitenden Worten hieß er zahlreiche Ehrengäste willkommen, darunter Kreisbereitschaftsleiter Uwe Hand, dessen Stellvertreter Michael Köth, den stellvertretenden Chefarzt Dr. Tim Weisensee sowie das Rot-Kreuz-Urgestein Richard Köth. Letzterer wurde dabei besonders hervorgehoben, denn ohne sein langjähriges Engagement gäbe es die BRK-Bereitschaft in Schwanfeld in ihrer heutigen Form nicht. Ein besonderer Dank galt zudem dem Blutspendeteam um Günter Schneider, dessen Einsatz sich seit Jahren als verlässliche Größe etabliert hat. Ebenso wurden die Leistungen im Bereich „Helfer vor Ort“ gewürdigt: Sebastian Pfister als Organisator sowie Tobias Hertlein aus dem Organisationsteam tragen maßgeblich dazu bei, dass dieser wichtige Dienst reibungslos funktioniert. In seinen Grußworten zeigte sich Kreisbereitschaftsleiter Uwe Hand beeindruckt von der großen Zahl der erschienenen Mitglieder. Vor allem aber nutzte er die Gelegenheit, um allen Aktiven seinen ausdrücklichen Dank für deren unermüdlichen Einsatz auszusprechen. Einen besonderen Höhepunkt bildeten dabei zwei Ehrungen: Birgit Reith wurde für 25 Jahre aktiven Dienst im Blutspendedienst ausgezeichnet. Christian Bauer erhielt eine Ehrung für 20 Jahre engagierte Tätigkeit – beginnend mit seinem Eintritt in die Bereitschaft in Werneck, später in Schwanfeld, über wertvolle Dienste im Helfer-vor-Ort-System bis hin zu seiner wichtigen Rolle als Bindeglied zur Feuerwehr Schwanfeld. Im Anschluss richtete auch Dr. Tim Weisensee einige dankende Worte an die Anwesenden und unterstrich vor allem die Bedeutung der HvO-Gruppe für den Rettungsdienst. Für einen informativen und zugleich kurzweiligen Einblick sorgte anschließend Sebastian Pfister. In einer anschaulichen Präsentation stellte er die Arbeit des Helfer-vor-Ort-Systems vor, erläuterte Abläufe und ging insbesondere auf Einsatzzahlen sowie die unterschiedlichen Gründe für Alarmierungen ein. Dabei wurde deutlich, wie unverzichtbar dieser Dienst für die schnelle Erstversorgung in Notfällen ist. Allein im vergangenen Jahr wurden 181 Einsätze gefahren, auf Grund der bereits vorhandenen Zahlen für dieses Jahr, könnten 200 für dieses Jahr durchaus realistisch sein. Den gelungenen Abend ließen die Mitglieder schließlich in geselliger Runde bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.