Einen ganzen Bollerwagen voll mit Utensilien für kleine Natur-Forscher erhielt die Grundschule West in Königsbrunn. Bei der Übergabe dabei waren (von links) von der Bürgerstiftung Augsburger Land Marion Kehlenbach, Andreas Geirhos und Dr. Jürgen Idzko sowie Heinz Matthes von Zukina, Naturpädagogin Valerie Klatte-Asselmeyer von der Umweltstation Augsburg und Sandra Schelz und Jürgen Naßl von der Grundschule West.
Einen ganzen Bollerwagen voll mit Utensilien für kleine Forscherinnen und Forscher übergab die Stiftung Zukina (Zukunft für Kinder und Natur) der Grundschule West in Königsbrunn. Mit den Projekten der Stiftung Zukina erkunden Kinder nicht nur Wald, Wiese und Ufer – sie erleben die Natur auch emotional, wie Stiftungsvorsitzender Heinz Matthes betonte. Und zu den sechs Sinnen der Menschen gebe es bei Zukina noch einen siebten Sinn, den Frohsinn! Denn die Kinder sollen mit Freude an die Themen herangeführt werden. Zukina gibt es seit 2014, anfangs nur mit Projekten in der Stadt Augsburg. „Dass wir nun auch im Landkreis tätig sein können, verdanken wir ausschließlich dem Engagement der Bürgerstiftung“, so Matthes weiter.
Stiftungsratsvorsitzende Marion Kehlenbach erzählt: „Das Konzept von Zukina hat uns sofort überzeugt und es passt zu 100 Prozent zu unserem Auftrag als Bürgerstiftung.“ Das Motto der Bürgerstiftung Augsburger Land lautet „von Bürgern für Bürger“ und unterstützt Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Erziehung, Kultur und Sport, Umwelt und Heimatpflege sowie Gesundheit, Jugend- und Altenpflege.
Viele Möglichkeiten in Königsbrunn
Schulleiter Jürgen Naßl und Lehrerin Sandra Schelz vom Team Umwelt in der Grundschule West nahmen den vollgepackten Bollerwagen entgegen. Naßl berichtete von dem Projekt „Plastikfreie Schule“, das in der Grundschule durchgeführt wurde, und der Frage, wie es nach dem Abschluss weitergehen solle. Da habe ihn eine Schüler-Mutter auf das Projekt von Zukina aufmerksam gemacht.
Ursprünglich hieß das Projekt „Uferleben“ und beschränkte sich auf das Leben am Ufer der Wertach. Nun habe man auch andere Biotope dazu genommen, erläutert Matthes, und das erweiterte Projekt hat den Namen „Biotoben“. Dabei begleiten qualifizierte Naturpädagogen Grundschulklassen und Kita-Gruppen ganzjährig beim Entdecken der Zusammenhänge in der Natur und dem Jahreszeitenlauf. 2023 wurden über 3.000 Kinder betreut, seit 2016 bereits mehr als 15.000.
Naturpädagogin Valerie Klatte-Asselmeyer von der Umweltstation Augsburg berichtet, dass sie in Königsbrunn mit Wiesen, Ilsesee und Wald viele Möglichkeiten für ihre Arbeit mit den Kindern sieht. „Ich arbeite immer situationselastisch. Das heißt, ich schaue mir an, was die Kinder gerade brauchen: Ruhe oder Bewegung und was passt zur Jahreszeit?“
Und dann kann es losgehen mit dem roten Bollerwagen – ausgestattet mit Becher, Lupe, Kescher, Info-Material und vielem mehr!
(Landratsamt Augsburg)