Konstruktiver Austausch bei der traditionellen Gautsch-Nachbesprechung zwischen Schaustellern, Festwirts-Familie und Stadtverwaltung
Traditionell am zweiten Volksfest-Freitag findet auf dem Festplatz in der St.-Johannes-Straße immer eine Gautsch-Nachbesprechung statt. Auch dieses Jahr tauschten sich die Schausteller und der Festwirt mit der Marktleitung, Vertretern des Betriebshofs, der Stadtwerke und der Polizeiinspektion Bobingen über das diesjährige Volksfest aus. 1. Bürgermeister Franz Feigl dankte der Festwirts-Familie und den Schaustellern für ihre Arbeit, auch wenn die Besucherzahlen an manchen Tagen geringer als erhofft gewesen seien.
Das erste Gautsch-Wochenende samt Vereinsumzug am Freitagabend stand ganz im Zeichen der extremen Hitze. Marktleiterin Jutta Steinlen berichtete, dass angesichts der hohen Temperaturen einige der angemeldeten Teilnehmer aus den Vereinen absagen mussten und auch am Samstag und Sonntag die Besucherzahlen unter den Erwartungen blieben. Gut besucht war dagegen mit rund 650 Senioren der etwas kühlere Seniorenmittag und auch der Kindernachmittag mit dem Luftballon-Künstler und den Tanzvorführungen kam gut an. Das erste – und nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft auch einzige – Public Viewing am Montagabend lockte die Fußball-Fans ins Festzelt und war von dem Stromausfall zum Glück nicht allzu lang betroffen.
In Summe wurde der Biergarten sehr gut angenommen; für den Platz und für das Festzelt hätte man sich – so Jutta Steinlen – an einigen Tagen mehr Besucher gewünscht, zumal im Zelt bekannte und beliebte Bands aufgetreten seien.
Sehr zufrieden mit der diesjährigen Gautsch war Polizeihauptkommissar Tobias Kellermann von der Polizeiinspektion Bobingen: „Eine sehr ruhige Veranstaltung!“
Von Seiten der Schausteller kam an erster Stelle ein großes Lob an Marktleiterin Jutta Steinlen und an den Betriebshof – vor allem an Christian Kunert – für die persönliche und gute Betreuung. Die Schausteller fühlen sich in Königsbrunn außergewöhnlich gut versorgt. Auch die Sauberkeit des Platzes wurde positiv hervorgehoben.
Erstmals hatte das Geschwisterpaar Désirée und Christian Papert aus dem fränkischen Bechhofen das Festzelt geleitet. Festwirt Christian Papert: „Die Königsbrunner Gautsch hat Potential!“ Er freue sich, dass der Mittagstisch zunehmend angenommen wurde, und schloss sich dem Lob für die Zusammenarbeit mit der Stadt an.
Im Gespräch waren auch schon einige Ideen für die nächste Gautsch, die vom 25. Juni bis 4. Juli 2027 stattfindet – im nächsten Jahr kann Königsbrunn dann übrigens auf 60 Jahre Stadterhebung zurückblicken!