Auf dem Königsbrunner Betriebshof besichtigten Bürgermeister der 13 Städte und Gemeinden die mobilen Zufahrtssperren – ein Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit, das Ausgaben für die einzelnen Verwaltungen spart und sichere Veranstaltungen ermöglicht!
Auf dem ein oder anderen Event in der Region konnte man sie schon im Einsatz sehen, bei der Königsmeile oder zuletzt auf den Faschingsumzügen im Begegnungsland, in Klosterlechfeld, Schwabmünchen und Wehringen. Gemeint sind mobile, zertifizierte Zufahrtssperren, die öffentliche Veranstaltungen schützen sollen.
Zur Genehmigung von größeren Veranstaltungen sind mittlerweile aufwendige Sicherheitskonzepte erforderlich: Der Schutz von Zufahrtswegen gegen Fahrzeuge muss gewährleistet sein. Um das kulturelle Angebot weiterhin uneingeschränkt zu ermöglichen und zusätzliche Sicherheitskosten zu minimieren, arbeiten die 13 Städte und Gemeinden aus dem Begegnungsland Lech-Wertach zusammen: Sie haben gemeinsam mobile Zufahrtssperren angeschafft! Bobingen, Graben, Großaitingen, Hiltenfingen, Kleinaitingen, Klosterlechfeld, Königsbrunn, Langerringen, Obermeitingen, Oberottmarshausen, Schwabmünchen, Untermeitingen und Wehringen stimmen sich hierzu zukünftig über ein digitales Verleihsystem ab und sorgen so gemeinsam für mehr Veranstaltungssicherheit.
Erstmals im Freistaat Bayern
Für die mobilen Zufahrtssperren investieren die Kommunen rund 440.000 Euro. Bereits vorhandene Systeme für ca. 200.000 Euro, die zur Initiierung der Aktion beitrugen, bringt die Stadt Königsbrunn ein. Unterstützt wird das interkommunale Projekt mit Fördermitteln in Höhe von bis zu 140.000 Euro über die LAG Begegnungsland Lech Wertach. Durch den gemeinsamen Kauf können die Sperren in jedem Ort bedarfsgerecht eingesetzt und so effizienter ausgelastet werden. Auch zeitgleiche Veranstaltungen sind kein Problem – der Bedarf wurde auf die maximale Auslastung abgestimmt.