Ende Februar referierte Petra Haupeltshofer vor dem Bobinger Stadtrat über die Ergebnisse der kommunalen Verkehrsüberwachung in 2025. Bereits seit 2022 ist diese ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit in Bobingen. An vier bis fünf Messtagen pro Monat, so Haupeltshofer, seien 36 Mess-Stellen für die mobile Überwachung, an sieben bis acht Terminen im Monat drei teilstationäre Überwachungen, wie zeitweise unter anderem an der Fußgängerampel Höhe Einmündung Singoldhalle, eingerichtet. Die mobilen Messungen ergaben in 2025 gesamt 1.048 Geschwindigkeitsüberschreitungen, die teilstationären Geräte erfassten 972 verwertbare Verstöße bei 155.180 querenden Fahrzeugen. 31 Fahrzeughalter überschritten innerorts die Geschwindigkeit um 21-25 km/h, acht Verkehrsteilnehmer fuhren mehr als 26 km/h zu schnell. Dabei wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.
Nicht nur die Geschwindigkeit im Straßenverkehr, auch die Parkraumüberwachung, so zum Beispiel bei Parken ohne Parkscheibe, Überschreitung der Höchstparkdauer, Parken im absoluten Halteverbot, auf einem Geh- oder Radweg oder auch überfälligem TÜV, erfolgt großteils über die kommunale Verkehrsüberwachung. In 295 Überwachungsstunden konnten im Vorjahr 897 Verstöße verzeichnet werden. „Das Parken ohne Parkscheibe bildete mit 483 Ahndungen den Spitzenreiter der Parkraumüberwachung“, berichtete die Referentin.
Abschließend sensibilisierte sie die Sitzungsteilnehmer mit folgenden, aktuell gültigen Parkscheinregeln:
Halten auch Sie sich, liebe Bürgerinnen und Bürger, an die gültigen Regeln und Vorschriften im Straßenverkehr. Nur durch bedachtes, vorausschauendes Fahren können Sicherheit und Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden.