Angesichts zunehmend trockener Sommer und längerer Hitzeperioden steigt auch in der Region die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Schon kleine Auslöser können große Folgen haben: Ein Waldbrand kann sich innerhalb weniger Minuten ausbreiten – etwa durch Funkenflug, eine achtlos entsorgte Zigarette, Glasscherben oder eine nicht vollständig gelöschte Grillstelle. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, Risiken zu vermeiden und im Ernstfall richtig zu handeln.
Wo erfahre ich, ob Waldbrandgefahr besteht?
Aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr und zu möglichen Warnungen gibt es über:
Worauf sollte ich achten?
In Wäldern gilt grundsätzlich: Rauchverbot beachten! Auch offenes Feuer ist dort untersagt. Dazu zählen beispielsweise Lagerfeuer, Grillstellen außerhalb ausgewiesener Bereiche oder das Entzünden von Kerzen und Fackeln. Auch außerhalb des Waldes ist Vorsicht geboten: Trockene Wiesen, Felder, Böschungen und Waldränder können sich bei großer Trockenheit sehr schnell entzünden.
Wie kann ich vorsorgen?
Im Ernstfall: Feuerwehr alarmieren
Wer Rauch, Feuer oder eine verdächtige Brandentwicklung bemerkt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Wichtig sind möglichst genaue Angaben zum Ort, zur Art des Brandes und dazu, ob Menschen oder Gebäude gefährdet sind.
Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr! Eigene Löschversuche sollten nur unternommen werden, wenn dies gefahrlos möglich ist. Im Zweifel gilt immer: Abstand halten, andere Personen warnen und die Feuerwehr alarmieren.
Waldbrandvorsorge beginnt im Alltag. Umsichtiges Verhalten hilft, Brände zu verhindern, Einsatzkräfte zu entlasten und unsere Wälder, Felder und Naherholungsgebiete zu schützen.