Junger Kiebitz
Kiebitz, Rebhuhn, Feldlerche, Schafstelze, und Wiesenpieper sind typische bodenbrütende Vogelarten der Agrarlandschaft. Bei uns sind in den letzten Jahren einige dieser Arten schon verschwunden. Umso wichtiger ist es, die verbliebenen zu schützen.
Besonders negativ für diese Vögel sind Störungen zur Brutzeit, verursacht vor allem durch Spaziergänger und freilaufende Hunde.
Ein gemeinsamer Ausflug mit dem Hund in der freien Natur ist sicher für Mensch und Tier erholsam und sei Ihnen auch gegönnt. Allerdings können die störungsempfindlichen Wiesenbrüter nicht einschätzen, ob ein freilaufender Hund harmlos oder gefährlich für sie ist.
Aufgeschreckte Elternvögel verlassen vorübergehend Gelege oder Küken, die dann Wetter und Fressfeinden schutzlos ausgeliefert sind.
Bei häufigen Störungen kann der komplette Nachwuchs eines ganzen Jahres ausfallen.
Das Brutgeschäft beginnt bereits im März/April und dauert bis in den Juli, teils bis August/September. Der Wiesenbrüterschutz kann nur gemeinschaftlich gelingen. Bitte unterstützen Sie den Erhalt unserer Wiesenbrüter und leinen Sie in dieser Zeit Ihren Hund in den Wiesenbrütergebieten an und verlassen Sie dort die Wege nicht. Auch ein gut erzogener Hund kann die Gelege von Wiesenbrütern stören und deren Überleben gefährden.
Und noch eine Bitte. Entsorgen Sie die Hinterlassenschaft Ihres Hundes, wenn Sie diese schon vorbildlich einsammeln, nur in den dafür vorgesehenen Behältern und nicht im nahegelegenen Gebüsch. Denn damit schaden Sie der Umwelt in doppelter Weise.
Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.
Wir laden ein zum nächsten Stammtisch am Donnerstag, 25. Mai, um 19.30 Uhr im Sportheim in Großenseebach.